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Die Flotte Hamburg gibt eines ihrer Polizeiboote ins Saarland ab. Käufer ist das Innenministerium in Saarbrücken. Das Schiff wird Mitte Februar auf dem Wasserweg überführt.

Die Flotte Hamburg ist eine im Sommer 2017 gegründete Tochter der Hamburg Port Authority AöR (HPA). »Ein für uns wichtiger Baustein ist die bedarfsgerechte Beschaffung neuer Schiffe, aber auch der Verkauf nicht mehr benötigter Einheiten«, sagt Geschäftsführer Karsten Schönewald.

WS 27, Hamburg
Das Polizeiboot »WS 27« wurde verkauft (Foto: VEBEG)

Das Polizeiboot »WS 27« vom Typ PB 15-00 wurde 2004von der REAN GmbH aus Sassnitz als Streifenboot gebaut und 2005 in Dienst gestellt. Es ist knapp 15 m lang und 4,90 m breit bei einem Tiefgang von 1,30 m. Die Geschwindigkeit liegt bei 12 kn. Bei der Flotte Hamburg wurde das Boot zuletzt »im erweiterten Bestand« geführt und ist jetzt über die VEBEG, die Verwertungsgesellschaft des Bundes,  verkauft worden.

Künftige Schiffe sollten vorwiegend multifunktional einsatzfähig sein, um die Auslastung zu erhöhen, heißt es. So werde derzeit im Rahmen der Erneuerung der Hamburger Löschboote die Ausschreibung zweier baugleicher Schwesterschiffe vorbereitet, welche sowohl die Anforderungen der Hamburger Feuerwehr erfüllen, aber auch als Brückenprüfschiffe bei der HPA oder dem Hamburger Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer (LSBG) einsetzbar sind.

Bereits im Bau befindet sich das große neue Hamburger Löschboot. Bei diesem Schiff handelt es sich um ein echtes Spezialschiff, das weltweiten Vergleichen in den großen Häfen standhält. Die Inbetriebnahme ist Mitte 2018 vorgesehen.

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hatte im Juni 2016 beschlossen, ein einheitliches Flottenmanagement für die Schiffe der Stadt einzuführen. Ziel der Bündelung aller städtischen Schiffe in der Flotte Hamburg GmbH & Co. KG ist es, die Kosten für Anschaffung, Betrieb und Reparatur der Wasserfahrzeuge zu optimieren.

Durch ein Pooling-Konzept soll die Auslastung der Schiffe verbessert werden. Die Flotte Hamburg besteht derzeit aus den 31 Schiffen der HPA, 11 Booten der Wasserschutzpolizei, drei der Feuerwehr und fünf des LSBG.

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