Die zweite Schleuse Zerben soll in Kürze in Betrieb genommen werden
Die zweite Schleuse Zerben soll in Kürze in Betrieb genommen werden. Foto: WNA Magdeburg
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Das Wasserstraßen-Neubauamt (WNA) Magdeburg hat den Probebetrieb für den Neubau der Zweiten Schleuse Zerben im Elbe-Havel-Kanal erfolgreich abgeschlossen. Ab dem 7. März dieses Jahres soll das Bauwerk für den Schiffsverkehr freigegeben werden.

Nach dem Wechsel der Verkehrsführung von der alten auf die neue Schleuse gelte es aber hoch weitere Arbeiten an den Vorhäfen fertigzustellen, heißt es aus Magdeburg. Es seien die Ufereinfassungen an der Nordseite, Beleuchtungsanlagen und Betriebswege zu errichten.

Die offizielle feierliche Verkehrsfreigabe soll dann am 19. März erfolgen. Auftragnehmer für das Bauvorhaben ist die Arbeitsgemeinschaft GP Ingenieurbau/Bauer Spezialtiefbau/GP Baugesellschaft.

Dem WNA Magdeburg zufolge war der Neubau der zweiten Schleuse notwendig, da die bestehende nicht mit modernen Großmotorgüterschiffen (GMS) und Schubverbänden befahren werden kann. Die neue Schleusenkammer hat eine nutzbare Länge von 190 m, eine Breite von 12,50 m und eine maximale Fallhöhe von 5,50 m.

Der Neubau der Schleuse Zerben ist Bestandteil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17, mit dem ein gleichwertiger Anschluss von Berlin, Brandenburg und Magdeburg an das Netz der Wasserstraßen im Westen Deutschlands, insbesondere an den Rhein und den Hamburger Hafen, erreicht werden soll. Dabei werden auch die Standortbedingungen für die Binnenhäfen Berlin, Brandenburg, Wustermark und Magdeburg verbessert.

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