Print Friendly, PDF & Email

Im Rostocker Fracht und Fischereihafen (RFH) hat ein zusätzlicher Hafenkran den Dienst aufgenommen. Das schienengebundene Umschlaggerät vom Typ LH 110 M High Rise Port stammt von der Firma Liebherr.

Der mobile Kran soll für den Umschlag von Stück- und Schüttgütern aller Art genutzt werden. Die Reichweite des Auslegers wird mit bis zu 24 m angegeben, die Tragkraft mit bis zu 20 t.

Hergestellt wurde der von der Firma Libero Bau- und Industriemaschinen gelieferte Kran im Liebherr-Werk in Kirchdorf an der Iller (Baden-Württemberg). Ein entscheidendes Auswahlkriterium für den RFH sei die emissionsreduzierte Motorentechnik und ein verbesserter Lärmschutz gewesen heißt es.

»Mit dem LH 110 könne der RFH jetzt noch flexibler auf wechselnde Anforderungen des Marktes reagieren, so RFH-Geschäftsführer Steffen Knispel. »Es ist ein weiterer Schritt in unserem aktuellen Investitionsprogramm, mit dem wir mittelfristig die Hafeninfrastruktur verbessern und ausbauen«, so Knispel weiter.

Umschlag- und Flächenerweiterungen im Fokus

Seit einigen Jahren fokussiert der RFH seine Investitionen vor allem darauf, das Angebot an Flächen und Umschlagkapazitäten für die Kunden des zweitgrößten Rostocker Hafens zu erweitern. So wurde im September 2017 im Nordbereich des RFH der neue Liegeplatz 27 fertiggestellt. Rund 3,5 Mio. € flossen in den Neubau am Wasser, der vom Bund und vom Land zu 80 % gefördert wurde. In diesem Jahr konzentriert sich das Baugeschehen im nördlichen Hafengelände auf die Fertigstellung einer 10.000 m² großen Schüttgut-Fläche.

Trotz unerwartet schwieriger Bodenverhältnisse gingen die Arbeiten voran, hieß es aus Rostock. Auf dem Areal wird zudem eine 3.000-m²-Halle zur Zwischenlagerung von Düngemitteln errichtet. Insgesamt werden mehr als 6,5 Mio. € investiert.

Im vergangenen Jahr hat der RFH rund 1,17 Mio. t Güter umgeschlagen und damit zum fünften Mal in Folge die Jahresmarke von mehr als 1 Mio. t überschritten.

Teilen: