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GB Railfreight und Transfesa haben einen neuen Intermodaldienst zwischen Duisburg und dem Containerterminal London Gateway eingeführt. Es ist die erste interzonale Bahnverbindung über den Ärmelkanal zwischen Großbritannien und Deutschland.

Der Service wird für CMA CGM Logistics von GB Railfreight, jetzt Teil von Schwedens Hector Rail, und Transfesa, das über Euro Cargo Rail Teil von DB Cargo ist, betrieben. Zunächst gibt es je eine Hin- und Rückfahrt pro Woche, mit dem Potenzial, in Zukunft sechs Retouren in einer Woche zu erreichen. Getlink, bis zum Jahr 2086 Betreiber des 50 km langen Eurotunnels, begrüßt diese neue Verbindung.

Bei diesem ersten intermodalen Service zwischen Großbritannien und Deutschland ist Duisburg der Start- und Zielpunkt. Da Europas größter Binnenhafen auch gleichzeitig der größte intermodale Bahnknotenpunkt Europas sei, der bereits mehrere Abfahrten in China abwickelt, gebe es eindeutig eine Seidenstraßen-Dimension für den neuen Service, heißt es.

Duisburg wird als Dreh- und Angelpunkt sowie als Hub genutzt. Das bedeute, dass das Umladen dort ein zentraler Punkt des Frachtumschlags sei und das dies nicht nur aus technischen Gründen gemacht werde. Es scheint vielmehr eine bessere Variante zu sein als Direktzüge zwischen China und Großbritannien, heißt es.

»Die Einführung dieses Dienstes und seine Verbindung mit der neuen Seidenstraße (One Belt, One Road), ist ein weiterer Beweis für die Entschlossenheit von Eurotunnel, den Schienengüterverkehr neu zu beleben«, erläutert Getlink.

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