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Die zweite Schleusenkammer Lehmen ist das vierte von insgesamt zehn neuen Bauwerken an der Mosel. Für die Detailplanungen ist ein Zeitraum von gut einem Jahr anberaumt.

Mit der Fertigung der Vorhäfen wurde bereits im vergangenen Jahr begonnen und nun wird auch das eigentliche Bauwerk konkreter. Die Detailplanungen dafür sollen bis Mitte 2019 abgeschlossen werden, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Trier jetzt mit. Ende kommenden Jahres soll dann die Ausschreibung erfolgen.

»2020 ist Baubeginn und Ende 2025 wird auch in Lehmen für die Schifffahrt eine zweite Schleusenkammer zur Verfügung stehen und die Situation für die Güterschifffahrt nachhaltig entspannen«, blickt Albert Schöpflin, Leiter des WSA Trier, voraus. Dies ist auch dringend erforderlich denn laut Schöpflin kommt es vor allem in den Sommermonaten vor den Moselschleusen zu langen Wartezeiten für die Güterschifffahrt, da die Personenschifffahrt vermehrt fährt und diese an der Mosel ein Vorschleusungsrecht hat. Durch den Bau der zweiten Schleusenkammern würden Wartezeiten reduziert und die Schifffahrt könne ihre Fahrt ohne Verzögerungen fortsetzen, so der WSA-Leiter.

Die zweiten Moselschleusen Zeltingen und Fankel waren die ersten Bauwerke, die in Betrieb gegangen sind. Die zweite Schleusenkammer Trier soll Ende 2019 für die Schifffahrt freigegeben werden.

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