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Auf einer trilateralen Konferenz im niederländischen Harlingen haben Vertreter von niederländischen, deutschen und dänischen Wattenmeerhäfen über den Schutz des Wattenmeeres beraten. Nachhaltige Ansätze sollen künftig im Vordergrund stehen.

Das Wattenmeer der Nordsee ist durch den Status als Weltnaturerbe besonders geschützt. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die internationale Schifffahrt, vor allem um die Inseln zu versorgen. »Die Inselversorgungshäfen im Wattenmeer haben einen besonderen Stellenwert. Sie sind wichtig für die regionale Wirtschaft und die Umwelt«, so Holger Banik, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports (NPorts). Als Gesellschaft für Hafeninfrastruktur habe sei man schon länger in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umwelt aktiv.

Mit der trilateralen Konferenz sehen die Teilnehmer nun den Startschuss für die Bündelung von Interessen der Wattenmeerhäfen. Die Initiative des Zusammentreffens sei von den Niederlanden ausgegangen, heißt es.

Lösungsansätze zum Schutz des Watttenmeers erarbeiten

Alle Beteiligten hätten in Diskussionen, Workshops und einer kleinen Messeausstellung ihre nachhaltigen Maßnahmen präsentiert. Ziel sei es, voneinander zu lernen und dadurch neue Perspektiven sowie Lösungsansätze zu gewinnen. Auch Synergien und gemeinsame Aktivitäten können aus dieser Kooperation erwachsen, so Matthäus Wuczkowski, Nachhaltigkeitsmanager von NPorts.

Am Schluss der Konferenz unterzeichneten die Wattenmeerhäfen eine Absichtserklärung (Letter of Intent), um sich bei zukünftigen nachhaltigen Ansätzen entlang der Wattenmeerküste stärker auszutauschen und intensiver zusammenzuarbeiten. Diese Absichtserklärung wurde am 18. Mai 2018 den deutschen, niederländischen und dänischen Ministern der Trilateralen Wattenmeerkonferenz zum Schutz des Wattenmeeres übergeben.

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