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Aus dem Hafengebiet von Gent sind kürzlich zwei Containerschiffe in Richtung des Vereinigten Königreichs gestartet. Sie werden von I-Motion Shipping, einem 50:50-Joint-Venture von Stukwerkers und M-Source, auf der allererste Feederverbindung zwischen dem belgischen Hafen und Großbritannien eingesetzt.

Die Container werden am Interface Terminal Gent (ITG) gesammelt, das sich an einer Ecke des Kluizendok am Terneuzen-Gent-Kanal befindet. Von hieraus können die ein- und ausgehenden Boxen über verschiedene Verkehrsträger wie Schiene, Binnenschifffahrt und Lkw-Transport umgeschlagen und verteilt werden.

Die Shortsea-Verbindung von I-Motion Shipping als vierte Transportmöglichkeit vervollständigt das Angebot des Terminals. Dadurch sollen die Vertriebsmöglichkeiten der Shortsea-Linie zu den Märkten in den Benelux-Staaten, Italien, Frankreich und Deutschland gestärkt werden, für die die Waren bestimmt sind.

Zwei Feederschiffe unterschiedlicher Größe im Einsatz

Es ist die allererste Containerlinie zwischen dem Hafengebiet von Gent und Großbritannien. I-Motion bedient die Route dreimal pro Woche mit den Frachtern »BF Cartagena« mit einer Stellplatzkapazität für 508 TEU und der »Marus«, die 338 Boxen befördern kann. Von Gent aus werden die Häfen Hull und Thamesport bedient.

I-Motions Beweggründe sei es einen Nischenmarkt durch einen zuverlässigen Shortsea-Service zu bedienen, darüber hinaus möchte man das internationale Containermanagement zwischen Großbritannien und Westeuropa optimieren. Als 50/50-Joint-Venture hat die Reederei ein jährliches Volumen von 60.000 Containern.

Stukwerkers konzentriert sich seit jeher auf den Transport per Bahn und Binnenschifffahrt und durch die neue Verbindung ab sofort auch auf den Seetransport, der eine Alternative zum Straßentransport werden soll.

Das Unternehmen ist bereits seit dem Jahre 1338 tätig. Es ist die älteste noch in Betrieb befindliche Umschlagfirma im Hafengebiet von Gent.

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