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Ein Projekt in Duisburg beschäftigt sich mit Einsatzmöglichkeiten für Flüchtlinge in der Binnenschifffahrt und in der Logistik.

Im Rahmen von »Smart [email protected]« werde ein integriertes Kurskonzept mit sprachlichen und berufsorientierenden Inhalten erarbeitet, erprobt und evaluiert, teilt der evangelische Kirchenkreis Duisburg mit. Dessen Bildungswerk ist Unterstützer des Projekts. Ziel des Kurses sei es, Flüchtlinge für eine Ausbildung oder Tätigkeit in der Binnenschifffahrt und Logistik vorzubereiten. Gleichzeitig soll dadurch auch ein Beitrag geleistet werden, um den Fachkräftemangel in den Branchen entgegenzuwirken. Dies gelte vor allem für das fahrende Personal in der Güterschifffahrt, heißt es.

Geplant ist die Konzeption und Durchführung von zwei jeweils sechsmonatigen Kursen. In diesen sollen den Flüchtlingen vor allem sprachliche und fachliche Kompetenzen vermittelt werden, die zudem miteinander verbunden werden sollen. Hinzu kommen sollen Angebote für die Kursteilnehmer wie Coaching, Bewerbungstraining, Berufsberatung, Sprach- und Kompetenztests sowie Praktika.

Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, als Partner dienen das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST), die Universität Duisburg-Essen und der Berufsverband der Deutschen Binnenschifffahrt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesforschungsministerium.

Das Angebot richte sich vor allem an jüngere Flüchtlinge, die anerkannt seien oder über einen Bleibestatus verfügen, hießt es. Voraussetzung seien gewerblich-technisches Interesse und Sprachkenntnisse mindestens auf Niveau B1. Bewerber durchliefen zudem auch Eignungs- und Kompetenztests, um eine möglichst homogene Gruppe zu bilden, so die Organisatoren.