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Auf einer Hallenfassade im Duisburger Hafen sind die ersten organischen ultraleichten Solarfolien angebracht worden. Das Pilotprojekt soll ein Fingerzeig für umweltfreundliche Energiegewinnung sein.

Die Solarfolien wurden von der innogy-Beteiligungsgesellschaft Heliatek in Dresden entwickelt und finden in Duisburg erstmalig in einem Hafen Verwendung. Die Folien sind weniger als 1 mm dünn, selbstklebend und in unterschiedlicher Farbgebung erhältlich.

Großes Potenzial für umweltschonende Energiegewinnung

Nach erfolgreichem Testlauf bestehe das Potenzial, bis zu 10 Mio. m2 Fassaden- und Dachfläche zur Gewinnung von Energie im Duisburger Hafen zu nutzen, heißt es. »Damit können wir einen erheblichen Beitrag zu einem umweltfreundlichen Hafen leisten«, so duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Dieses Pilotprojekt ist Teil der 2016 gemeinsam von duisport und innogy getroffenen Vereinbarung, den Duisburger Hafen durch innovative dezentrale Energieerzeugung und elektrobetriebene Transportsysteme zum »Drehkreuz für die Energiewende« auszubauen.

In diesem Zusammenhang soll die duisport-Fahrzeugflotte bei Eignung nach und nach elektrifiziert werden. Derzeit seien bereits fünf Elektrofahrzeuge im Einsatz. Mit Unterstützung von innogy seien vier Elektroladesäulen im Hafen errichtet worden, so duisport. Diese könnten von Mitarbeitern, Kunden und Gästen des Duisburger Hafens genutzt werden.

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