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Die hochsommerlichen Temperaturen locken seit Wochen viele Menschen an die Ufer von Flüssen. An der Donau ist das nicht anders, doch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Regensburg sieht dadurch eine erhöhte Brandgefahr.

Schon seit Tagen wird in den Nachrichten von verheerenden Waldbränden in ganz Europa berichtet. Die Waldbrand-Gefahrenstufen müssten auch in unserer Region mit der Fortdauer der anhaltenden Hitze kontinuierlich angehoben werden, so das WSA Regensburg, das darauf hinweist, dass auf allen flussbegleitenden Uferflächen im Eigentum des Bundes ganzjährig das Entzünden von offenem Feuer verboten ist.

Zudem seien nahezu alle Donauvorländer und Uferbereiche ökologisch hochwertvolle Lebensräume, die zusätzlich durch die Naturschutzbehör-den unter besonderen Schutz gestellt seien. Die Behörde appelliert deshalb an alle Erholungssuchende, das Grillen, Entzünden von Lagerfeuern und Hantieren mit sonstigen offenen Flammen in den Flächen entlang der Donau zu unterlassen. Neben erheblichen Bußgeldern drohe bei einem Brand der ausgedörrten Ufervegetation nicht nur für die sehr seltenen Tier- und Pflanzenarten Gefahr, sondern es bestehe auch erhebliche Gefahr für Leben und Gesundheit sämtlicher, sich in der Nähe befindlicher Menschen.

Die Regensburger bitten daher alle Erholungssuchenden entlang der Donau sich der Landschaft und Witterung entsprechend zu verhalten und zu unterstützen, auch andere vor dem Anrichten von großen Schäden zu bewahren.

Auch in anderen Teilen der Bundesrepublik besteht eine erhöhte Brandgefahr.