OB Uli Burchardt drückte den Knopf zum Start des Brennvorgangs für das erste Bauteil der Fähre. V.l.: Der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt, Werftchefin Natallia Dean, Stefan Ballier, Leiter des Fährebetriebs der Stadtwerke Konstanz und Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Reuter
OB Uli Burchardt drückte den Knopf zum Start des Brennvorgangs für das erste Bauteil der Fähre. V.l.: Der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt, Werftchefin Natallia Dean, Stefan Ballier, Leiter des Fährebetriebs der Stadtwerke Konstanz und Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Reuter. Foto: Stadtwerke Konstanz
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Auf der Pella Sietas Werft in der Nähe von Hamburg ist das erste Stahlteil für die neue Bodensee-Fähre der Stadtwerke Konstanz fertiggestellt worden. Das Schiff wird in Sektionen hergestellt, der Rohbau soll im Frühjahr 2019 nach Fussach in Vorarlberg geliefert werden.

In Fussach wird dann der neue gas-betriebene Motor eingebaut, der neue Maßstäbe bei der Umweltfreundlichkeit setzen soll. Es handelt sich um zwei 8-Zylinder-Gasmotoren der Baureihe 4000 von MTU, die jeweils eine Leistung von 746 kW erbringen.

Die Endausrüstung den Neubaus erfolgt dann 2020 in Konstanz-Staad. Nach der Fertigstellung soll das Schiff auf dem Bodensee auf der Linie Konstanz-Meerburg eingesetzt werden. Die Baukosten für die neue Fähre betragen nach Angaben des Auftraggebers rund 17,7 Mio. €.

Pella Sietas führt derzeit zudem Refit-Maßnahmen an den von der Hadag in Hamburg betriebenen Fähren durch. Darüber hinaus fertigt das Schiffbauunternehmen für denselben Kunden eine neue Fähre mit Namen »Kehrwieder«. Das Schiff wurde Mitte Juni auf Kiel gelegt.

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