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Angesichts der anhaltenden Niedrigwassersituation verbünden sich der Hafen Magdeburg und die Reederei Börde Container Feeder (BCF).

Das seit Monaten anhaltende Niedrigwasser habe das System Wasserstraße an der Elbe besonders hart getroffen. Um den Kunden in Mitteldeutschland dennoch maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können, wollen die Binnenreederei Börde Container Feeder (BCF) und die Transportwerk Magdeburger Hafen (TMHG) künftig eng kooperieren.

Der Magdeburger Hafen
Der Magdeburger Hafen. Foto: Hafen Magdeburg

Die BCF nimmt Hanseterminal in Magdeburg in ihr Transportsystem auf und wird künftig federführend auch die Vor- und Nachläufe von und zum KV-/Container-Terminal verantworten, heißt es in einer Mitteilung. Der Magdeburger Hafen sei durch die Niedrigwasserschleuse und die Anbindung an das Kanalsystem an 365 Tagen bei einem Wasserstand von 4,00 m rund um die Uhr vollschiffig erreichbar – somit bestünden keine Transporteinschränkungen.

Eine weitere Zielsetzung der Kooperationsvereinbarung sei es, eine Verlagerung von Straßentransporte auf das System Wasserstraße zu erreichen, heißt es weiter.

Die TMHG erwirtschaftete 2017 mit 72 Beschäftigten einen Umsatz von 11 Mio. € und betreibt den größten Binnenhafen in Mitteldeutschland. Die BCF betreibt seit 2002 Seehafenhinterlandverkehre per Binnenschiff von und zu den Seehafen Hamburg und Bremerhaven. Hier kommen neben fünf eigenen Schiffseinheiten auch zusätzliche Charterschiffe zum Einsatz. Im Liniendienst werden die Terminals in Fallersleben, Haldensleben und Magdeburg mit jeweils mehreren wöchentlichen Abfahrten bedient.