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Das Logistikunternehmen Greiwing mit Hauptsitz in Greven im Kreis Steinfurt will im bayerischen Burghausen noch in diesem Jahr eine neue Niederlassung eröffnen. Der erste Bauabschnitt ist bereits fertiggestellt, nun laufen die Arbeiten an der zweiten Phase.

Das neue Gelände hat eine Grundfläche von 11.500 m². Dort wird eine weitere Logistikhalle mit vier vollautomatischen Entladeanlagen errichtet. Die Anlage wird zudem über acht konventionelle Rampen verfügen, die eine zügige Be- und Entladung jederzeit gewährleisten sollen. Aufgeteilt sei die Halle in drei Abschnitte, die auch brandschutztechnisch voneinander getrennt seien, so das Logistikunternehmen. Abschnitt eins werde mit einer Gaslöschanlage ausgerüstet. Dort will der Logistikdienstleister künftig Gefahrstoffe und Stoffe bis zur Wassergefährdungsklasse 3 (WGK) lagern. In Abschnitt zwei könnten ab Ende 2018 Stoffe bis WGK 2 gelagert werden und Hallenabschnitt drei sei für die Lagerung nach den Standards HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) und GMP (Good Manufacturing Practice) vorgesehen.

»Wir freuen uns sehr, dass wir den vorgesehenen Zeitplan eingehalten haben und alle Herausforderungen im Rahmen des Projektes geregelt werden konnten«, sagt Jürgen Greiwing, Geschäftsführender Gesellschafter von Greiwing logistics for you.

Bereits fertiggestellt ist der erste Bauabschnitt mit einer 9.000 m² großen Logistikhalle, Außenanlagen mit einer Fläche von rund 30.000 m² und dem Verwaltungsgebäude. Die Logistikhalle beherbergt einen Lagerbereich für 15.000 Paletten im Verschieberegal, zwei Silierhallen, einen Abfüllbereich mit drei Abfüllsilos und einem Fassungsvermögen von je 120 m³ sowie zwei Reinigungsanlagen zur Silo- und Tankinnenreinigung und Lkw-Außenwäsche. Darüber hinaus soll noch in diesem Jahr eine Hochsiloanlage mit 24 Hochsilos à 355 m3 fertiggestellt werden. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich nach Angaben von Greiwing auf 33 Mio. €.

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