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Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) rüstet die eigene Lkw-Flotte mit Abbiegeassistenzsystemen aus. Die Maßnahme dient der Erhöhung der Sicherheit.

Alle elf für dieses Jahr geplanten Umrüstungen seien realisiert worden, u.a. in den Ämtern Schweinfurt, Braunschweig, Minden, Meppen und Brandenburg, so die WSV. Jüngst wurde im WSA Stralsund zudem ein neuer Lkw mit Kamera und Sensoren beschafft und in Betrieb genommen.

»Mit den modernen Assistenzsystemen, die die Fahrer akustisch und optisch warnen, tragen wir entscheidend zur Verkehrssicherheit bei«, sagt Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS). Die Ausrüstung der gesamten Fahrzeugflotte mit Abbiegeassistenten sei eine gute und wichtige Investition in die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Mit der Umrüstung der Lastwagen werde ein Zeichen gesetzt und Verantwortung übernommen.

Auch das Sicherheitsempfinden der Lkw-Fahrer soll sich erhöhen. Insgesamt würden in der WSV mehr als 260 Lkw mit Abbiegeassistenten ausgestattet, hieß es. Neue Fahrzeuge würden bereits mit den neuen technischen Systemen beschafft, vorhandene bei turnusmäßigen Wartungen umgerüstet. Die Kosten belaufen sich nach WSV-Angaben insgesamt auf rund 390.000 €.

Im Juli dieses Jahres rief das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Umrüstung aller Nutzfahrzeuge ab 3,5 t mit Abbiegeassistenzsystemen auf. Ziel sei es, bis 2019 alle Fahrzeuge der nachgeordneten Behörden mit Abbiegeassistenten auszurüsten, um so tödliche Unfälle zu vermeiden.