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Das Unternehmen Schweizerzug verstärkt die Frequenz der Zugabfahrten zwischen der Schweiz und Belgien. Ab dem 10. Januar 2019 operiert der Schweizer Transportdienstleister mit drei Rundläufen pro Woche von seinem Hauptsitz in Frenkendorf bei Basel nach Antwerpen.

Im- und Exporteure in der Schweiz sowie in angrenzenden Ländern sollen dadurch von erhöhten Verladungskapazitäten profitieren. Darüber hinaus verbindet der Schweizerzug die Bahnterminals in Frenkendorf bei Basel und Niederglatt bei Zürich seit Januar täglich, sodass auch Verlader in der Ostschweiz direkt an die Serviceerweiterung angeschlossen sind.

Während der vergangenen Monate sei es durch das Niedrigwasser im Rhein zu Transportverlagerungen auf die Schiene gekommen, so die Schweizer. Dies sowie das generell gegen Ende eines Jahres sehr hohen Transportvolumen habe zu einer extremen Auslastung der Bahnkapazitäten geführt. Die Erhöhung von zwei auf drei Rundläufe in Richtung Antwerpen werde die Kapazitäten der Schiene signifikant verbessern, heißt es.

Das Terminal Frenekndort bei Basel ist Start- und Endpunkt der Zugverbindungen von Schweizerzug nach Antwerpen
Das Terminal Frenkendorf bei Basel ist Start- und Endpunkt der Zugverbindungen von Schweizerzug nach Antwerpen. Foto: Schweizerzug

Der Schweizerzug bedient das von DP World betriebene Terminal Antwerp Gateway 1700 im
Direktanschluss. Vom Antwerp Gateway 1700 sind Anbindungen an sämtliche Terminals im Hafen Antwerpen möglich. Damit bietet die Bahnverbindung zwischen dem belgischen Hub und
den Schweizer Terminals Frenkendorf und Niederglatt Verladern im Herzen Europas »einen schnellen und zuverlässigen Anschluss an einen der wichtigsten europäischen Seehäfen.«

Roman Mayer, CEO von Schweizerzug, kommentiert: »Wir freuen uns, dass wir den Service unseres Schweizerzugs erneut ausbauen und unseren Kunden somit mehr Verbindungen zwischen der Schweiz und Antwerpen anbieten können. Verlader in der Schweiz und in angrenzenden Regionen profitieren von einem verlässlichen und zeitsparenden Bahnprodukt.« Die vergangenen Monate hätten gezeigt, wie wichtig die Schiene für den Gütertransport sei und bleibe. Der Schweizerzug werde sein Angebot auch künftig weiterentwickeln, um dem Marktbedarf bestmöglich zu entsprechen, kündigt er an.

Neben der Direktverbindung zum Hafen Antwerpen fährt der Schweizerzug auch weiterhin dreimal pro Woche über den deutschen Hub Neuss Trimodal zum Hafen Rotterdam und ebenfalls nach Antwerpen. Ab Neuss besteht die Möglichkeit, sowohl per Binnenschiff als auch per Bahn sämtliche Terminals in den beiden Seehäfen zu erreichen.

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