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RheinCargo wird Mitglied im Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) und verstärkt dadurch den Zusammenschluss, zu dem neben den Eisenbahnverkehrsunternehmen selbst auch einige Unternehmen aus deren Umfeld gehören.

RheinCargo ist bereits das dritte neue Mitglied des NEE in diesem Jahr, wodurch sich die Anzahl der Unternehmen auf 55 erhöht. Hauptanliegen des Netzwerks sei es, einen fairen Wettbewerb auf der Schiene zu schaffen.

»Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen nimmt zielgerichtet die Anliegen der Güterbahnen wahr. Der Verband ist auf die speziellen Bedürfnisse der Branche fokussiert. Die RheinCargo sieht ihre Interessen vom NEE sehr zweckbestimmt vertreten, sagt RheinCargo-Geschäftsführer Wolfgang Birlin.

Ludolf Kerkeling, Vorstandsvorsitzender des NEE, freute sich auf das neue Mitglied: »Die Wettbewerbsbahnen im Schienengüterverkehr wickeln etwa die Hälfte des Schienengüterverkehrs in Deutschland ab. Wir wollen wachsen und wir wollen, dass die Verkehrsverlagerung gelingt. Noch immer liegt der Marktanteil der Schiene bei nur 18,6 %, die Straße wuchs noch stärker als die Schiene.«

Für RheinCargo ist die Eisenbahn ein wichtiges Transportmittel
Für RheinCargo ist die Eisenbahn ein wichtiges Transportmittel. © RheinCargo

Ermutigend sei die jüngste Aussage des Beauftragten der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Enak Ferlemann, dass der Erfolg des Masterplans Schienengüterverkehr an einem Marktanteil der Schiene von 25 % im Jahr 2030 gemessen werde. Denn der Bund hatte in seinem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) keine Veränderung des Modal Split angenommen oder angestrebt.

Kerkeling wies darauf hin, dass die Bundesregierung bereits 2002 das 25 %-Ziel für 2015 ausgegeben und klar verfehlt hatte: »Insofern ruhen große Hoffnungen auf dem sogenannten Zukunftsbündnis Schiene.«