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Die Neuorganisation der Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter geht voran. Die Ämter Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven werden ab sofort in dem neuen WSA Weser-Jade-Nordsee zusammengefasst, das ein großes Einzugsgebiet abdeckt.

Der zuständige Verkehrsraum umfasst die Bundeswasserstraßen Jade, Weser (Bremer Landesgrenze bis Nordsee) mit den Nebenflüssen Hunte, Lesum und Wümme sowie Teile des Küstenkanals und einen großen Teil der Nordsee.

Mehr als 900 Beschäftigte

In dem neuen Amt sind über 900 Beschäftigte tätig. Damit ist das WSA Weser-Jade-Nordsee eines der größten Ämter in der Wassterstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). »Dank gestraffter Strukturen und mit erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten ausgestattet wird das neue Amt ab sofort noch schneller und flexibler agieren können. Besonders in einer Region, die auch die Deutsche Bucht umfasst, ist die Ämter-Neuordnung der richtige Schritt in die Zukunft – und für die Schifffahrt von großer Bedeutung«, sagt Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Stengel führt WSA Weser-Jade-Nordsee

Leiter des neuen WSA Weser-Jade-Nordsee ist Torsten Stengel, der bereits seit 14 Jahren das WSA Bremen leitet, seit 2015 das WSA Bremerhaven und seit 2018 auch das WSA Wilhelmshaven.

Enak Ferlemann (5. v.l.) übergibt symbolisch den Schlüssel an Torsten Stengel (4. v.l.) , dem Leiter des neue geschaffenen WSA Weser-Jade-Nordsee
Enak Ferlemann (5. v.l.) übergibt symbolisch den Schlüssel an Torsten Stengel (4. v.l.) , dem Leiter des neue geschaffenen WSA Weser-Jade-Nordsee. © WSV

Die Reform der WSV ist eine der größten Verwaltungsreformen der vergangenen vier Jahrzehnte. Nach der Neuausrichtung der Wasserstraßen-Aufgaben im BMVI und der Gründung der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) wird nun die dritte Phase der WSV-Reform umgesetzt. 39 Ämter werden zu 17 Ämtern zusammengefasst. Dies betrifft insgesamt rund 10.000 Beschäftigte.

»Starke Ämter, große Reviere, mit der Neuausrichtung der Ämter haben wir die richtigen Weichen für die heutigen Rahmenbedingungen gestellt«, so Hans-Heinrich Witte, Präsident der GDWS. Die Beschäftigten der drei Ämter hätten jeden Schritt hin zu einem neuen Amt ausgesprochen motiviert und aktiv mitgestaltet und die besten Lösungen gefunden. Jetzt liege die Kompetenz für ein großes und wichtiges Revier in einer Hand.

Das WSA Weser-Jade-Nordsee ist das zweite neue Amt, das im Rahmen der WSV-Reform eingerichtet wurde. In den kommenden Monaten sollen weitere neu zugeschnittene Ämter an den Start gehen, z.B. im Mai das WSA Donau-Main-Donau-Kanal, im Juni das WSA Mosel-Saar-Lahn.