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Die Neptun Werft in Rostock-Warnemünde ist von der IHK Rostock zum zwölften Mal in Serie als »Top-Ausbildungsbetrieb« ausgezeichnet worden.

Die Werft wurde für »die hohe Kontinuität und Qualität in der beruflichen Ausbildung« geehrt. Damit hat das Unternehmen diese Auszeichnung in jedem Jahr seit Bestehen dieses Preises erhalten.

»Wir setzen verstärkt auf die Ausbildung eigener Fachkräfte, die zur Bewältigung der künftigen Aufgaben beim Bau von Flusskreuzfahrtschiffen und Maschinenraum-Modulen benötigt werden«, sagt Manfred Ossevorth, Geschäftsführer der Neptun Werft. Deshalb werde mit Beginn des Lehrjahres 2019 die Ausbildungsquote um 50 % erhöht, so dass künftig 18 junge Menschen jährlich eine Berufsausbildung auf der Neptun Werft aufnehmen würden.

Auf dem Schiffbaubetrieb werden unter anderem Anlagen-, Industrie- und Konstruktionsmechaniker sowie Industrieelektriker und Elektroniker für Betriebstechnik ausgebildet. Nach absolvierter Berufsausbildung bietet das Unternehmen den jungen Facharbeitern weiterführende Qualifizierungen an, die berufliche Perspektiven eröffnen. Zahlreiche aktuelle Industriemeister und Führungskräfte auf der Neptun Werft hätten den Grundstein ihrer Karriere in der Berufsausbildung im Unternehmen gelegt, heißt es.

Neptun Werft sucht Fachkräfte

Um künftig die herausfordernden Aufgaben zu bewältigen, werden 2019 weitere
100 Arbeitsplätze beim Rostocker Schiffbaubetrieb entstehen. Gesucht werden Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung und Fertigung sowie Transport und Logistik.

Derzeit beschäftigt die Neptun Werft 600 Mitarbeiter. Sie baut und liefert innerhalb der Meyer-Gruppe Maschinenraum-Module für seegängige Kreuzfahrtschiffe, die in Papenburg und im finnischen Turku entstehen. Aktuell umfasst das Auftragportfolio nach eigenen Angaben 25 Kreuzfahrtschiffe. Zudem baut die Neptun Werft Flusskreuzfahrtschiffe. In den vergangenen zehn Jahren verließen mehr als 60 solcher Einheiten die Werft.