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Trotz Niedrigwasser im Sommer 2018 hat der Hafen Linz Umsatz und Gewinn steigern können. Wasserseitig sorgte der trockene Sommer für Einbußen.

Der Umsatz erhöhte sich den Unternehmensangaben zufolge gegenüber dem Jahr davor von 44,7 Mio. auf 50,2 Mio. € (+12,3%). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte um 19% auf 4,4 Mio. €, nachdem es 2017 noch um 18,8% eingebrochen war.

Die Gesamtbetriebsleistung des Linzer Hafen – größter Binnenhafen an der oberen Donau – stieg um 45.879 t auf knapp 2,82 Mio. t. Vor allem die Geschäftsfelder Transportlogistik (+21% auf 4 Mio. €), Lagerlogistik, Containerterminal sowie Vermietungen entwickelten sich positiv. Der Containerumschlag stieg um 7,3% auf fast 224.172 TEU (Standardcontainer). Dies sei das drittbeste Ergebnis in der Geschichte des Containerterminals.

Allerdings bescherten der trockene Sommer des Vorjahres und damit verbundene Einstellungen des Schiffsverkehrs auf der Donau auch Einbußen. So fiel der wasserseitige Umschlag des Handels- und Tankhafens mit 567.738 t um 20,8% niedriger aus als 2017. Nur 556 Schiffe liefen im vergangenen Jahr die beiden Linzer Häfen an, das waren 141 weniger als im Jahr zuvor.

Aber auch den Rückgang bei Düngemitteln durch die Sanierung bzw. Stilllegung der Anlagen macht der Hafen für diese rückläufige Entwicklung verantwortlich. Weiterhin nur schleppend laufe auch der Transport von Mineralöl auf dem Wasserweg. So blieb der Umschlag im Tankhafen mit 265.217 t eher niedrig. Dennoch sei trotz Niedrigwasser die Gesamtbetriebsleistung um 1,7% gestiegen.

Rund 11,5 Mio. € wurden im vergangenen Geschäftsjahr investiert, eine Steigerung um 4,5 Mio. €. Das Geld floss hauptsächlich in den Umbau der Hafendirektion sowie in das »Projekt Neuland«. Das Linzer Hafenviertel soll in den kommenden Jahren zu einem urbanen Treffpunkt von Öffentlichkeit und Freizeit mit Gewerbe und Industrie entwickelt werden.

Für das laufende Rechnungsjahr erwartet der Linzer Hafen ein hohes Auslastungsniveau im Bereich Lagerlogistik. Der Containerumschlag entspreche bisher der stagnierenden Wirtschaftsentwicklung, heißt es. Im Geschäftsjahr 2019 sind im Hafen Investitionen von insgesamt 24,6 Mio. € eingeplant.

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