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Aufgrund einer Havarie bleibt die Schleuse Spandau bis auf weiteres gesperrt. Während des Schleusenbetriebes ist es zu einer Undichtigkeit an der Kolbenstangedichtung des Hydraulikzylinders vom Drehsegmenttor gekommen.

Die kurzfristig beauftragte Notinstandsetzung der Dichtung durch den Hersteller des Zylinders blieb ohne Erfolg, so dass ein. neues Dichtungssystem speziell für diesen Hydraulikzylinder gefertigt werden muss. Die Lieferdauer beträgt daher ca. 8-10 Wochen . Eine Ersatzteilbevorratung ist aufgrund des Alterungsprozesses nicht möglich.

Gegenwärtig plant das WSA Berlin die Demontage und die Instandsetzung des Hydraulikzylinders, welcher eine Abmessung von ca. 5 m Länge und ein Gewicht von ca. 3,5 t hat. Das Ausheben aus der zweiten Tiefebene der Schleuse kann, bedingt durch die exponierte Lage der Schleuse zwischen der Zitadelle und der Altstadt Spandau, nur vom Wasser aus mit einem Schwimmkran erfolgen.

Um weitere Behinderungen für die Schifffahrt zu vermeiden, wird die für Oktober und November vorgesehene Bauwerks- und Anlagenprüfung, für die die Schleuse gesperrt und trockengelegt werden muss, vorgezogen und zeitgleich mit der Instandsetzung ausgeführt. Die für diesen Zeitraum geplanten lnstandsetzungsmaßnahmen werden auch vorgezogen, die entsprechenden Umplanungen laufen bereits.

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