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Die Schleuse Riedenburg ist nach einer einwöchigen Reparatur wieder freigegeben worden. In der Zwischenzeit hatte sich ein Stau mit 79 Schiffen gebildet.

Nachdem am vergangenen Freitagabend zum 2. Mal innerhalb eines Monats ein Schiff an der Schleuse Riedenburg einen schweren Schaden verursacht hat, hatten sie auf ihre Weiterfahrt gewartet. Nun konnte die Reparatur abgeschlossen werden.

Jürgen Lang vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK (WSA)hat gemeinsam mit seinen Kollegen von den Schleusen-Leitzentralen am Main-Donau- Kanal und der Donau alle Vorbereitungen für die Öffnung der Schleuse getroffen.

Wie schon beim letzten Mal haben die Schiffe an jeder Schleuse Startnummern mit der Reihenfolge ihrer Schleusung erhalten. Die Leitzentralen arbeiten rund um die Uhr mit Hochdruck, damit der Stau so schnell wie möglich aufgelöst wird.

Die beschädigte Stelle der Schleuse wurde innerhalb einer Woche provisorisch erledigt. Im kommenden März wird die Kammer bei einer planmäßigen Sperrung erneut trockengelegt und dann dauerhaft repariert.

Der Verursacher des jüngsten Schadens konnte bisher noch nicht ermittelt werden, Lackspuren an der Schleuse seien durch die Wasserschutzpolizei gesichert worden.

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