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In Duisburg hat der zweite »Meilensteintermin« im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes »Smart [email protected]« stattgefunden, bei dem Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt der Binnenschifffahrtsbranche integriert werden sollen. Ein zweiter Lehrgang wird bereits ausgearbeitet.

Voraussetzung einer erfolgreichen Eingliederung von Flüchtlingen in die Gesellschaft sei neben dem Spracherwerb, der Akzeptanz und Anpassung an kulturelle und gesellschaftliche Werte vor allem die Integration in den Arbeitsmarkt, wobei der Spracherwerb in Kombination mit der Vermittlung einer beruflichen Basisqualifikation den zentralen Einflussfaktor für eine dauerhafte Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt darstelle, heißt es. Das Vorhaben Smart [email protected] versucht, für diese Herausforderung nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln.

Beteiligt sind das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST), die Universität Duisburg-Essen (Institut für Berufs- und Weiterbildung) und der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB). Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLV).

Ziel der Meilensteinsitzungen ist es, Vertreter des Projektträgers über den Zwischenstand und Fortgang des Vorhabens zu unterrichten. Dazu habe das Treffen einen guten Anlass geboten, da kurz zuvor der erste von zwei geplanten Lehrgängen des Projekts zu Ende gegangen war, zu dem sich 19 Flüchtlinge angemeldet hatten.

In den Kursen sollen die Teilnehmer ihre Kenntnisse in deutscher Sprache verbessern, Inhalte über Grundlagen von Binnenschifffahrt und Logistik lernen, die ihnen später einen Einstieg in diese Berufsfelder erleichtern sollen, und Praktika in Betrieben aus Binnenschifffahrt und Logistik absolvieren. Für einen Großteil der Absolventen des ersten Kurses hätten gemeinsam mit dem zuständigen Jobcenter Anschlussperspektiven erarbeitet werden können, hieß es.

In Kürze sollen die Planungen für den zweiten Lehrgang beginnen, der wieder mit einer Informationsveranstaltung starten soll. Basierend auf den Erfahrungen des ersten Kurses werde der Lehrgang inhaltlich »gestrafft« und die Praxisphasen verlängert, kündigen die Initiatoren an. Gleichzeitig soll die Teilnehmerauswahl im Vorfeld optimiert werden.