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Die Instandsetzungsarbeiten an der Schleuse Henrichenburg sollen früher abgeschlossen werden als ursprünglich vorgesehen. Ab 18. September soll die Schleuse wieder vollständig genutzt werden können.

Ursprünglich war der Notbetrieb, der sich auf die Abend- und Nachtstunden beläuft, vom 1. August bis Ende November vorgesehen. Nach einer aktuellen Information des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Duisburg-Meiderich soll nun bereits in den Morgenstunden des 18. Septembers der Betrieb wieder aufgenommen werden. Ab dann können Schiffe wieder uneingeschränkt in den Dortmunder Hafen gelangen.

Hafenanliegern, Fürsprecher aus Stadt, Land und Bund sowie der Dortmunder Hafen hatten sich für eine frühere Beendigung des Notbetriebs stark gemacht, denn die Schleuse Henrichenburg ist die einzige wasserseitige Zufahrt zum Hafen Dortmund, sie kann nicht umfahren werden.

»Wir freuen uns über die beschleunigten Grundinstandsetzungsarbeiten und fühlen uns in unserem weiteren Einsatz für eine zusätzliche Schleuse bestärkt – wo ein Wille ist, ist offensichtlich auch ein Weg«, sagt Uwe Büscher, Vorstand des Dortmunder Hafens.

Die Dortmunder fordern den Bau einer zusätzlichen Schleusenkammer, um im Fall von Schleusenreparaturen Ausweichmöglichkeiten zu haben. »Eine größere Planungssicherheit wird auch Transporte über die Wasserstraße attraktiver machen – angesichts verstopfter Straßen und Autobahnen sowie der Herausforderungen des Klimawandels liegen hier große Chancen. Ein kanalgängiges Binnenschiff ersetzt rund 50 Lkw«, unterstreicht Büscher.

Noch bis Ende Juli ist die Schleuse Henrichenburg wegen Instandsetzungsarbeiten für den Schiffsverkehr gesperrt. Bis Mitte September folgt dann ein Notbetrieb, der sich auf die Abend- und Nachtstunden beschränkt.

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