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Die Reederei Lüdicke aus Berlin-Spandau hat die »Havelland« von der Reederei Bolz aus Rathenow übernommen. Gleichzeitig hat man sich von einem Flottenmitglied getrennt.

Die Schiffe der Reederei Lüdicke bringen den Passagieren die deutsche Hauptstadt von der Wasserseite aus näher. Die große City-Fahrt nicht weniger als 4,5 Stunden.

Jüngst kam Bewegung in die Flotte. Hendrik Prössel-Jürgensen, Leiter der Reederei Lüdicke, hat sich die »Havelland« gesichert, die zuvor im Besitz der Reederei Bolz war. Bolz habe das Geschäft aus Altersgründen aufgegeben und sich deshalb von der »Havelland getrennt«, heißt es.

Das 34 m lange Schiff, das inzwischen in »Havelglück« umbenannte worden ist, da es in Berlin schon eine »Havelland« gibt, wurde 1971 in Genthin gebaut und bietet Platz für 250 Personen. Zu Zeiten der DDR fuhr es für die Weiß Flotte Potsdam. Zuletzt war es fünf Jahre lang für VW Wolfsburg unterwegs.

Es enthalte bereits viele moderne Elemente, habe einen klimatisierten Salon und sei mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet, sagt Prössel-Jürgensen. »Das kommt uns bei den verschärften Umweltauflagen sehr zugute.« Darüber hinaus fahre die »Havelland« besonders leise, da der gesamte Maschinenraum Gummi-gelagert sei, erläutert der Manager.

Im Gegenzug hat sich die Reederei Lüdicke von ihrer »Angela« getrennt und sie nach Tschechien verkauft. An diesem Schiff hätten viele Umbauarbeiten geleistet werden müssen, um die Klimarichtlinien zu erfüllen, sagt Prössel-Jürgensen.

Zur Flotte der Reederei Lüdicke zählen neben der »Havelglück« die für 300 Personen ausgelegte »Wappen von Spandau« sowie die »Heiterkeit«, die 145 Passagieren Platz bietet.

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