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Etwa 60 angehende Binnenschiffer haben ihre Prüfung bei der Niederrheinischen IHK erfolgreich absolviert. Auf sie wartet nun der Einstieg in den Beruf.

Die Lossprechung fand auf dem Schulschiff RHEIN in Duisburg statt. Die Azubis lernen in ihrer Ausbildung nicht nur, wie man Personen auf dem Wasser befördert und die Schiffsfracht lädt und löscht. Auch die Organisation der Zusammenarbeit an Bord steht auf dem Stundenplan.

Prüfungsbester wurde Nino Mura, der seine Zeit als Auszubildender in guter in guter Erinnerung behält: »Das besondere an der Ausbildung zum Binnenschiffer ist, das Kopf und Körper gleichermaßen gefordert werden. Ob an Deck, im Maschinenraum, im Steuerhaus oder im Laderaum, man ist überall eingesetzt. Dabei lernt man alles, was man als zukünftiger Binnenschiffer wissen muss – von A wie Anker bis Z wie Zylinder.« Nun freut sich Mura auf eine Festanstellung bei seinem Ausbildungsbetrieb, dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Rhein.

Aus dem gesamten deutschsprachigen Raum schicken Binnenschifffahrts-Betriebe ihre Auszubildenden nach Duisburg. »Nur an zwei Orten bundesweit kann man die Prüfung zum Binnenschiffer ablegen – in Duisburg oder in Schönebeck an der Elbe – auch nur hier gibt es Berufsschulstandorte«, erklärt Oliver Kratky. Er ist bei der Niederrheinischen IHK zuständig für die Betreuung der bundesweiten Prüfungsteilnehmer. Dieses Jahr seien neben den Auszubildenden von Unternehmen vom Main oder der Donau auch Prüfungsteilnehmer aus der Schweiz dabei gewesen, berichtet er. »Wir freuen uns, dass unsere duale Ausbildung auch über die Landesgrenzen hinweg angesehen ist«, so Kratky.

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