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Vom 26. bis 30. August wird ein Verschlusskörper des Wehrs Wieblingen am Neckar bei Heidelberg eingehoben. In dieser Zeit wird der aus zwei großen Stahlbauteilen bestehende Wehrverschluss im zweiten Wehrfeld ausgetauscht.

Wie das Wasserstraßen und Schifffahrtsamt (WSA) Neckar mitteilt, wurden im Rahmen einer turnusmäßigen Bauwerksinspektion am unteren Teil des Doppelschützes, dem Unterschütz, irreparable Schäden festgestellt, weshalb dieser ersetzt werden muss.

Hierfür muss das gesamte Doppelschütz aus einem Schiff in die Öffnung des Wehres gehoben werden. Dies geschieht in mehreren Schritten. Zuerst wird der Unterschütz (ca. 24 t) in drei Teilen eingehoben, anschließend folgt der Oberschütz (ca. 15 t), welcher ebenfalls aufgrund des Gewichtes in drei Einzelteilen montiert werden muss.

Das Doppelschütz wird mit Hilfe des Hebebock »Achilles« durch das WSA Neckar und WSA Mannheim vom Neckar (Oberwasser) eingehoben. Die »Achilles« vom WSA Mannheim kann eine Traglast von 100 t heben, so dass der Wehrverschluss kein Problem darstellen sollte, heißt es. Das neue Unterschütz wird von dem Unternehmen Bick & Letzel, Großostheim, gebaut und montiert. Kurzfristige

Sperrungen des Wehrsteges

Beim Einhub wird der Wehrsteg kurzzeitig gesperrt, da die einzelnen Teile über den Wehrsteg gehoben werden müssen. Die Sperrungen finden hauptsächlich zu den Zeiten zwischen 8 und 17 Uhr statt, so das WSA Neckar. Wie lange jede Sperrung des Steges andauern werde, könne auf Grund der Komplexität des Einbaus nicht vorhergesagt werden. Eine außerordentliche Lärmbelästigung der Anwohner sei nicht zu erwarten.