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Knapp 590.000 t Güter sind im Juli in den Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) umgeschlagen worden. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das einer Steigerung um 29,3 %.

Das Wachstum ist vor allem auf den Import zurückzuführen, der sich um 38,8 % auf über 510.000 t verbesserte. Im Juli 2018 lag die Zufuhr bei knapp 368.000 t. Maßgebend für den Anstieg ist die Einfuhr von Erdöl, und Mineralölerzeugnissen, die einen Sprung auf fast 310.000 t verzeichneten (+68,6 %). Das ist mit Abstand die Warengruppe, die in den SRH am meisten importiert wird. Auf Rang zwei liegen hier Steine, Erden und Baustoff, deren Umschlag sich um 28,9 % auf rund 87.500 t verbesserte.

Der Export ist dagegen um 10,6 % auf knapp 79.000 t zurückgegangen (Juli 2017: rund 88.000 t). Die größte Gütergruppe sind hier Steine, Erden und Erzeugnisse, deren Umschlag sogar um 1,2 % auf gut 29.000 t gestiegen ist. Ebenfalls bedeutend sind für den Export sind landwirtschaftliche Erzeugnisse (-29,2 %), Nahrungs- und Futtermittel (-22,2 %) und Chemische Erzeugnisse (-19,1%). Hier waren allesamt Rückgänge zu beobachten.

Die größte Zahl an Gütern ging im Hafen Birsfelden über die Kaikanten (218.000 t). Hier gab es auch den größten Zuwachs (+64,1 %) im Vergleich zum Juli 2018. Auch der Auhafen (+35 %) auf mehr als 213.000 t und die übrigen Hafenteile St. Johann und Kaiseraugst (+19,1 %) verbesserten das Ergebnis. In Kleinhüningen wurden dagegen nur noch 135.000 t Güter bewegt (-7,3 %).

Insgesamt wurden in den SRH in den ersten sieben Monaten dieses Jahres rund 3,82 Mio. t Güter umgeschlagen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung von 14,8 %.

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