Liegestelle bleibt erhalten, Landstrom wird Pflicht

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Die Liegestelle im Kölner Rheinauhafen bleibt langfristig für die Binnenschifffahrt erhalten. Zwischen der Stadt Köln, der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) und dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Köln (WSA) wurde jetzt ein entsprechender Nutzungsvertrag abgeschlossen.

Das WSA Köln werde Dalben und Treppenaufgänge errichten, die das Anlegen von Schiffen nach heutigem Standard und den Landgang der Besatzung ohne Beanspruchung der Ufermauer ermöglichen sollen, heißt es.

Die Liegestelle in Köln hat eine überregionale Bedeutung. Sie wird vor allem vom durchgehenden Schiffsverkehr genutzt und darüber hinaus von Schiffen, die ihre Güter in den Kölner Häfen und an den Anlagen des Chemiegürtels rund um Köln umschlagen.

Künftig werden alle Schiffe zur Nutzung von Landstrom verpflichtet. Somit werde die Abgas- oder Lärmbelästigung für die Anwohner minimiert.

Die Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Ufermauer an der Außenseite des Rheinauhafens wird seit jeher als Liegestelle von der Güterschifffahrt genutzt. Anfang 2018 waren die Festmachmöglichkeiten von der HGK entfernt worden, was zu lautstarken Protesten der Binnenschifffer geführt hatte. Vorübergehend war die Liegestelle nur eingeschränkt wieder freigegeben worden.

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