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Die Holzungsarbeiten zur Baufeldfreimachung für den Ersatzneubau der Tegeler Brücke über den Berlin-Spandau Schifffahrtskanal haben begonnen. Den Auftrag erteilte das Wasserstraßen-Neubauamt (WNA) Berlin.

Die Holzungsarbeiten sollen bis Ende dieses Monats abgeschlossen sein, sie sind, einschließlich der zugehörigen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, mit den betroffenen Umwelt- und Naturschutzämtern der Bezirksämter Spandau und Reinickendorf abgestimmt.

Die Tegeler Brücke überspannt den Berlin-Spandau Schifffahrtskanal. © WNA Berlin

Die Bauausführung für den geplanten Ersatzneubau ist im Zeitraum August 2020 bis Dezember 2023 geplant. Die Finanzierung des Bauvorhabens mit Gesamtausgaben in Höhe von ca. 15 Mio. € erfolgt durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), das Land Berlin und die betroffenen Leitungsbetreiber.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens von 19.700 Kraftfahrzeugen pro Tag und mangels Umfahrungsalternativen sei die Errichtung einer Behelfsbrücke westlich der vorhandenen Brücke vorgesehen, so das WNA Berlin. Diese soll neben je einer Richtungsfahrbahn für den Kraftfahrzeugverkehr auch beidseitige Geh-/Radwege erhalten und für den ÖPNV nutzbar sein. Die Planung des Brückenneubaus sei auf zwei Richtungsfahrbahnen für den Kraftfahrzeugverkehr mit je 6,50 m Breite und beidseitig angeordneten Rad- und Gehwegen mit einer Breite von je 5,75 m ausgelegt.

Die Stützweite der neuen Brücke gestatte es, am Nordufer des Kanals künftig auch einen Radweg unter der neuen Brücke zu unterführen. Ein Ausbau des Lichtraumprofils für die Schifffahrt sei nicht vorgesehen.