Henning Buchholz (vorne 2. v. r.) leitetet das neue WSA Weser, dessen Eröffnung Hans-Heinrich Witte (vorne 2. v. l.) vornahm. © WSV
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Es geht Schlag auf Schlag: nachdem in der Vorwoche das neue Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Rhein eröffnet worden war, ist nun auch das WSA Weser betriebsbereit.

Wie das WSA Rhein wurde es durch Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS), eingeweiht.

Rund 400 Mitarbeiter sind im WSA beschäftigt. Sie sind zuständig für den Bau, die Unterhaltung und den Betrieb der Bundeswasserstraßen Fulda, Werra, Aller, Leine und für 354 km der Weser. Darüber hinaus ist das neue Amt verantwortlich für die Bewirtschaftung der Diemeltal- und der Edertalsperre. Die Talsperren dienen der Aufhöhung des Wasserstandes der Oberweser bei Niedrigwasser, dem Hochwasserschutz und der Energieerzeugung.

»Durch die Verantwortung für die beiden einzigen bundeseigenen Talsperren kommt dem neuen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser ein Alleinstellungsmerkmal zu. Die Neustrukturierung führt zu Synergien, von denen die Nutzer der Wasserstraßen profitieren werden. Mit der Verantwortung für die gesamte Ober- und Mittelweser bis Bremen wird die Schifffahrt ab sofort alle Informationen dazu aus einer Hand erhalten«, sagte Witte bei der Eröffnung.

Zu den Aufgaben des Amtes zählt u.a. die Stabilisierung und Weiterent-wicklung des Systems Schiff/ Wasserstraße auf der Mittelweser. Auch bezüglich der Nebenwasserstraßen kommen neue wichtige Aufgaben auf das WSA Weser zu, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Blauen Band Deutschland. Leiter ist Henning Buchholz, der zuvor 17 Jahre lang das WSA Minden geleitet hatte.

Das WSA Weser ist das achte neu strukturierte Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, das jetzt im Rahmen der WSV- und Ämterreform gestartet ist. Es geht aus den bisherigen Ämtern Hann. Münden und Verden hervor, die als Standorte erhalten bleiben.

Die Ämterreform der WSV sieht vor, die ursprünglich 39 Ämter auf 17 zu reduzieren.