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Die VTG Aktiengesellschaft hat im Geschäftsjahr 2019 ihren Konzernumsatz um 14% auf 1,22 Mrd. € steigern können. Es ist das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte.

Noch deutlicher sei das  Vorsteuerergebnis (EBITDA) ausgefallen: Mit 512 Mio. € habe die VTG ein Wachstum von 47% erzielt (2018: 349 Mio. €). Die Prognose sei damit leicht übertroffen werden. »Wir sind stolz auf das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte«, so Heiko Fischer, Vorsitzender des Vorstands der VTG AG.

Der überproportionale Ergebnisanstieg im Vergleich zum Umsatz sei sowohl auf operative Verbesserungen in allen drei Geschäftsbereichen – also der Waggonvermietung, der Schienenlogistik und der Tankcontainerlogistik – als auch auf positive Sondereffekte zurückzuführen.  »Es ist ein deutlicher Beleg dafür, dass wir in der Vergangenheit die richtigen Weichen für die Zukunft der VTG gestellt haben«, sagt Fischer.

Die Waggonvermietung profitierte 2019 von der erfolgreichen Integration der Nacco-Gruppe und konnte ihren Umsatz operativ deutlich ausbauen. Die Schienenlogistik hat ihren Umsatz dank der Gewinnung von Neugeschäft ebenfalls erheblich gesteigert, und auch der Geschäftsbereich Tankcontainerlogistik verzeichnete einen Umsatzanstieg – aufgrund des internationalen Handelskonflikts und der sich abschwächenden Weltkonjunktur jedoch nur einen moderaten.

Insgesamt lag der Konzernumsatz am oberen Ende der zum Jahresanfang formulierten Prognosebandbreite von 1,15 bis 1,25 Mrd. €. Auch die deutliche Steigerung des EBITDA lässt sich auf Verbesserungen in allen drei Geschäftsbereichen zurückführen. Die wesentlichen Ergebnistreiber waren hier allerdings die Übernahme der Nacco-Gruppe, die 66 Mio. € zum Konzern-EBITDA beisteuerte (Vorjahr: 16 Mio. €), sowie der Wegfall eines Großteils der damit zusammenhängenden Integrations- und Transaktionskosten (Vorjahr: 19 Mio. €).

Durch die engere Verzahnung von Waggonvermietung und Logistikeinheiten will di eVTG nach eigenen Angaben den Kunden ein noch umfassenderes Angebot machen und Transportketten besser, schneller und umfassender abbilden. Dies sei mit Blick auf die aktuelle Situation rund um das Corona-Virus wichtiger denn je, heißt es. »Wir sehen momentan deutlich, welche Bedeutung der internationale Schienengüterverkehr für die Versorgungssicherheit in ganz Europa hat«, so Fischer.

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