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Im Maschinenraum eines Gütermotorschiffes ist ein Feuer ausgebrochen. Das Schiff war auf dem Rhein in Höhe Grieth stromaufwärts in Richtung Duisburg unterwegs als es zu dem Unglück kam.

Nach Angaben der Polizei Duisburg waren dem Schiffsführer des niederländischen Frachters im Steuerhaus verschiedene Alarme angezeigt worden. Parallel dazu meldete ihm ein Matrose starke Rauchentwicklung im Maschinenraum. Der 32-Jährige habe sofort reagiert und mit dem Notruder ein Ankermanöver eingeleitet. Daraufhin stoppte das mit 1.200 t Düngemittel beladene Schiff linkrheinisch außerhalb der Fahrrinne (Höhe Rhein-km 848,5/Grieth).

Brandursache vermutlich ein technischer Defekt

Weil das Feuer immer wieder aufloderte, dauerten die Löscharbeiten der Feuerwehr mehrere Stunden. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Erkenntnissen kam es vermutlich wegen eines technischen Defekts zu einem Brand in der Ruderanlage. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt untersagte dem Frachter die Weiterfahrt. Während der Löscharbeiten konnte der Schiffsverkehr die Unfallstelle ungehindert passieren.

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