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Die Neptun Werft hat für die US-Reederei zwei weitere Longships« für das Fahrtgebiet Rhein und erstmals auch zwei Schiffe für die Seine in Frankreich abgeliefert. Die beiden um 10 m verkürzten Einheiten bekommen im Spätsommer noch zwei Schwestern

Die »Viking Kari« und »Viking Radgrid« werden künftig auf der Seine in Frankreich fahren. Die beiden Neubauten sind nach Angaben der Werft in Warnemünde um 10 m verkürzte Schiffe aus der bewährten »Longship«-Baureihe. Zudem sei erstmals ein batteriegestütztes Energiekonzept an Bord installiert worden.

Bereits zwei Wochen zuvor waren mit der »Viking Hervor« und »Viking Gersemi« zwei weitere Neubauten der 135 m langen Longship-Class an die Reederei mit Sitz in Basel (Schweiz) übergeben worden.Vor Jahresfrist hatte die Neptun Werft zum Saisonstart sechs Longship-Flusskreuzer für das europäische Hauptfahrtgebiet zwischen Rhein und Donau abgeliefert. »Mit der Ablieferung von insgesamt zehn Flusskreuzfahrtschiffen innerhalb der zurückliegenden zwölf Monate unterstreicht die Werft ihre führende Position in dieser Schiffbausparte«, betont Manfred Ossevorth, Geschäftsführer der Neptun Werft. Man wolle auch künftig eine der ersten Adressen für den Bau von Flusskreuzlinern bleiben.

Aktuell befinden sich mit der »Viking Skaga« und »Viking Fjorgyn« zwei weitere Seine-Schiffe in der Produktion. Die Ablieferung an Viking River Cruises ist für den Spätsommer geplant.

Bisher wurden seit 2011 bereits mehr als 60 Schiffe der Viking-River-Flotte auf der Werft in Warnemünde gebaut, in der Mehrzahl »Longships«. Dazu kamen vor fünf Jahren zwei flachgehende Schiffe für das Fahrtgebiet Elbe mit 110 m Länge, 11,45 m Breite und einem Tiefgang zwischen 96 cm und 87 cm. Seit mehr als einem Jahrzehnt läuft die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen bereits.

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