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Anders als in Antwerpen spürt der Hafen Rotterdam bereits erste Auswirkungen der Corona-Krise. Der Umschlag fiel im ersten Quartal um knapp 10 % auf 112,4 Mio. t.

Rückläufige Umschlagzahlen waren vor allem in den Segmenten Kohle (-39,6 %), Rohöl (-8 %) und Ölprodukte (-32,8%) zu verzeichnen. Auch das Containervolumen ging – anders als in Antwerpen – deutlich zurück. Im Vergleich zum Vorjahr gab es Einbußen von –4,7 % auf 3,55 Mio. TEU, allerdings gemessen an einem Rekordquartal mit einem Zuwachs von damals +7.3 % auf 3,72 Mio. TEU, heißt es.

Die Corona-Krise habe sich nur gegen Ende des Quartals bemerkbar gemacht. Größeren Einfluss hätten die allgemeine und weltweite Abschwächung der Konjunktur und Handelskonflikte gehabt. »Wir sind beispiellosen Störungen ausgesetzt und rechnen mit einem weiteren Nachfragerückgang ab April«, sagt Allard Castelein, CEO der Hafenbehörde von Rotterdam. Ein Rückgang des Umschlagvolumens um 10 bis 20 % auf Jahresbasis sei daher sehr wahrscheinlich.

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