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Digitalisierung, optimiertes Infrastrukturmanagement, grüne und intelligente Binnenschiffe: Das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) koordiniert ein neues EU-Projekt, das Innvationen im Bereich der Binnenschifffahrt fördern soll.

Die stärkere Nutzung der Binnenschifffahrt wird als wichtiger Baustein gesehen, um die Ziele der Europäischen Kommission zur Reduktion von transportbedingten Treibhausgasemissionen zu erreichen. Mit dem neuen Forschungsprojekt »IW-NET« sollen die strategischen Bemühungen der EU durch eine umfassende internationale Zusammenarbeit unterstützt werden. Dabei werden verschiedene konkrete Innovationen für die europäische Binnenschifffahrt entwickelt und erprobt.

Koordiniert wird das auf 36 Monate angelegte Projekt, das im Rahmen des Förderprogramms »Horizont 2020« läuft, durch das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL). Ein Konsortium aus 26 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Organisationen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Rumänien und Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, mit verschiedenen Technologiekonzepten die Vision eines innovationsgetriebenen Transportnetzwerks in der Binnenschifffahrt zu zeichnen.

Im Rahmen des Projektes verfolge man einen ganzheitlichen Ansatz, der die Digitalisierung und Integration der Binnenschifffahrt in multimodale Transportketten, Konzepte für ein optimiertes Infrastrukturmanagement sowie grüne und intelligente Technologien für zukünftige Schiffsgenerationen beinhaltet, heißt es.

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