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Der Fährbetreiber Hadag nimmt in Kürze auf zwei Linien wieder den Betrieb auf, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend ausgesetzt waren.

Es handelt sich um die Fährlinie HBEL, die Cranz und Blankenese verbindet. Der Re-Start ist am 9. Mai geplant. Zwei Tage danach soll auch die Fährlinie 75 wieder in Betrieb gehen, die zwischen den Landungsbrücken und Steinwerder verkehrt. Auch die außerplanmäßigen Zusatzfahrten auf den stärker frequentieren Linien kämen wieder wie gewohnt zum Einsatz, so das Unternehmen. Damit würden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, die das Einhalten der Abstandsregeln erleichterten, heißt es.

Maskenpflicht wirkt sich positiv aus

Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen der Stadt Hamburg bei gleichzeitiger Einführung der Maskenpflicht im Einzelhandel und ÖPNV steige das Fahrgastaufkommen auf den Fähren leicht an, berichtet die Hadag. Dank umfassender Informationen per Durchsagen und Anzeigen hielten sich die Fahrgäste auf den Schiffen überwiegend an die Maskenpflicht. Auch die weiterhin geltenden Abstands- und Hygieneregeln nähmen die Hamburgerinnen und Hamburger nach Einschätzung der Schiffsführer auf den Fähren überwiegend und nach wie vor ernst.

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die Hadag nach eigenen Angaben ihr Angebot fast vollständig aufrechterhalten. Die Schiffe der zeitweise eingestellten Linien wurden dabei für Fahrten auf stärker nachgefragten Verbindungen eingesetzt.

Das Kerngeschäft der Hadag ist der Fährverkehr im Hamburger Hafen und auf der Elbe. Auf sieben Linien mit 20 Anlegern verkehren 26 Schiffe. Jährlich werden rund 10 Mio. Fahrgäste befördert.