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Bei schlechten Sichtverhältnissen sind hochwertige Leuchten auf Schiffen und Booten gefordert, um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten. Hier kommt es auf eine starke Leuchtkraft, eine robuste Bauweise und eine lange Lebensdauer an

Bereits seit 100 Jahren entwickelt und produziert das inhabergeführte Familienunternehmen KARL DOSE langlebige und widerstandsfähige Produkte und sorgt so für die sichere Versorgung mit Elektrizität und Licht auf hoher See.

Gegründet 1920 am Hamburger Fischmarkt mit direktem Hafenblick als Handwerksbetrieb für Elektroinstallationen, spezialisierte sich das Unternehmen im Verlauf seiner Entwicklung immer mehr auf die Produktion von Leuchten. Im Jahr 1962 erfolgte der Umzug in den im Försterweg in Hamburg-Stellingen neu erbauten Firmensitz, wo das Unternehmen noch heute ansässig ist.

Hier wurden zahlreiche hochwertige und innovative Produkte entwickelt, wie ab 1995 die Mehrfach-Kühlcontainersteckdose. Diese wurde seitdem immer wieder optimiert und viele Zehntausende Male ausgeliefert. Die Eigenfertigung einer kompletten Serie von Suchscheinwerfern im Jahr 2005 führte zu einer signifikanten Erweiterung des Produktportfolios. Die Umstellung auf LED erfolgte bei Strahlern bereits seit 2006, bei den Suchscheinwerfern sukzessive seit 2009. In diesem Jahr feiert KARL DOSE das 100-jährige Firmenjubiläum und setzt sich das Ziel, auch künftig den maritimen Markt mit leistungsstarken und sicheren Produkten sowohl für die Binnen- als auch Seeschifffahrt zu versorgen. Dabei soll die Kundenorientierung durch maßgeschneiderte Dienstleistungen weiter gestärkt werden.

Die Umstellung auf LED erfolgte insbesondere wegen der langen Lebensdauer gegenüber anderen Leuchtmitten. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist der geringe Energieverbrauch mit der Kennzahl Lumen pro Watt. Moderne LED können hohe Werte von 100 Lumen/W und mehr erreichen. Unter Laborbedingungen wurden schon 300 Lumen/W erzielt. Selbst die Entsorgung gilt als umweltverträglich. Im Vergleich zu Energiesparlampen entfällt der Quecksilberanteil, daher können LEDs als Elektroschrott abgegeben und müssen nicht als Sondermüll deklariert werden. Daher bescheinigte die Stiftung Warentest solchen Leuchtmitteln bereits vor einem Jahr eine positive Ökobilanz.

Im Gegensatz zu Leuchtstoffröhren sind LEDs nicht auf eine bestimmte Form angewiesen und können somit flexibel eingesetzt werden. Gerade für den Retrofit-Bereich eignet sich diese Technologie daher als alternativer energiesparender Lichtabgeber, für den nicht die ganze Leuchte ausgetauscht werden muss. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Wärmeentwicklung bei LEDs im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln relativ gering ausfällt.

Zusätzlich haben EU-Vorgaben dafür gesorgt, dass klassische Leuchtmittel durch die LEDs verdrängt werden. So sollen nicht nur die ineffizienten Glühlampen, sondern stufenweise auch Quecksilberdampf-Hochdruckentladungslampen und Natriumdampf-Hochdrucklampen ausrangiert werden. Für den regulären Anwender bleibt die größte Hürde der Preis. Dennoch rechnet sich angesichts steigender Energiekosten eine LED, heißt es bei DOSE.

LED-Technologie von KARL DOSE

Dose hat nach eigenen Angaben früh auf LED-Technologie gesetzt sich dadurch als ein »Pionier« in diesem Bereich der Schifffahrt positioniert. Das Produktportfolio umfasst unter anderem die Suchscheinwerferfamilien VIRGO und SCORPIUS sowie die Strahlerfamilien AURIGA und CEBERUS.

LEDs werden mittlerweile auf fast allen Schiffstypen eingesetzt. Anwendungsbereiche sind sowohl Feuerwehrschiffe wie die »Branddirektor Westphal« als auch Fahrgastschiffe, zum Beispiel auf dem Chiemsee, Königssee und Bodensee, wie auch Flusskreuzfahrtschiffe wie die »A-Rosa Mia«. Sogar Schleusen wie in Fankel und Zeltingen werden mit modernen LEDs ausgeleuchtet.

AURIGA-Strahler verfügen über ein korrosionsbeständiges Edelstahlgehäuse in einer besonders robusten Bauweise. Als Besonderheit kommt hinzu, dass die Leuchte dimmbar ist. Die Suchscheinwerfer der VIRGO-Familie besitzen eine Reichweite von mehr als 5 km und werden mit effizienten LEDs von Cree ausgestattet. In der weiterentwickelten Version kann das Licht zudem fokussiert werden – eine Besonderheit auf dem Markt.

Bei dem Suchscheinwerfer SCORPIUS und dem Strahler CEBERUS handelt es sich um »schlanke« Produktfamilien, die speziell für die Anforderungen der Binnenschifffahrt entwickelt wurden. Doch nicht nur in neuen DOSE-Produkten ist der Einsatz von LEDs möglich. Das Unternehmen bietet auch Retrofit-Kits an, mit denen veraltete Leuchtmittel bequem ausgetauscht werden kann.

Das Produktportfolio reicht von Schiffsbeleuchtung, Strahlern und Suchscheinwerfern über Container-Steckdosen bis hin zu elektrischem Installationsmaterial und ist auf die besonderen Anforderungen von Schifffahrt, Marine und explosionsgefährdeten Bereichen ausgerichtet. Neben einem umfangreichen Standardprogramm liefert KARL DOSE auf Kundenwunsch auch maßgeschneiderte Lösungen.

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