Der Hafen Mannheim hat im Januar 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat beim wasserseitigen Güterumschlag zulegen können
Foto: Felix Selzer
Print Friendly, PDF & Email

Die Mannheimer Häfen konnten im Juli den wasserseitigen Güterumschlag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil halten. 

In den Mannheimer Häfen wurden im Juli 2020 insgesamt 524.045 t Güter wasserseitig umgeschlagen, meldet der Hafenbetreiber HGM. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Umschlag von 527.441 t um 3.396 t (-0,64 %). Für Juni hatte der Hafen herbe Einbußen vermelden müssen.

Der größte Zuwachs wurde in der Gütergruppe »Andere Nahrungs- und Futtermittel« verzeichnet. Wurden im Juli 2019 noch 92.851 t umgeschlagen, so waren es im laufenden Jahr 136.375 t. Dies entspricht einer Steigerung von 43.524 t (+46,88 %). Positiv entwickelte sich auch die Gütergruppe Steine und Erden (+43,66 %, +17.738 %).
Am stärksten wurde Umschlag von Erdöl, Mineralöl, -erzeugnissen, Gasen (-26.799 t, -34,53 %) beeinträchtigt.

Im wasserseitigen Containerverkehr sank die Tonnage um 15.026 t auf 77.196 t im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 92.222 t (-16,29 %). Der Umschlag gemessen in Standardcontainern stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 9.016 TEU leicht an. Er lag im Juli 2020 bei 9.087 TEU (+0,79 %).

Der durchschnittliche Wasserstand lag im Monat Juli 2020 bei Rheinpegel Mannheim 2,66 m und somit um 0,21 m unter dem Durchschnittspegel im Juli 2019 mit 2,87 m.