Das Logo des neu gegründeten Unternehmens HGK Shipping. © HGK
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Die Übernahme von Imperial Logistics International durch die Häfen und Güterverkehr Köln (AG) ist nun auch formell in trockenen Tüchern. Passend dazu hat das Unternehmen ein neues Firmenlogo vorgestellt.

Wie die HGK mitteilt, wurden mit Wirkung zum 1. August die europäischen Binnenschifffahrtsaktivitäten von Imperial Logistics International übernommen. Man sei ohne Einschränkungen in alle bestehenden Vertragsverhältnisse der Gesellschaften in dem bisher als »Shipping Group« firmierenden Unternehmensverbund eingetreten, heißt es aus Köln. Dies sei ein Meilenstein in der Entwicklung der HGK hin zu einer integrierten Logistik-Holding, sagt Uwe Wedig, Vorsitzender des Vorstandes der HGK.

Dem Erwerb vorausgegangen waren die notwendigen Entscheidungen der zuständigen Genehmigungs-Gremien. Vorbehalte des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Aufsichtsbehörde der Bezirksregierungen in NRW, haben ausgeräumt werden können, so die HGK.

»Wir freuen uns sehr, dass eine breite Mehrheit der Kölner Politik und die weiteren zuständigen Behörden unser Vorhaben unterstützt haben. Die HGK AG kann so ihre Position als zuverlässiger Anbieter nachhaltiger und zuverlässiger Transportketten und Logistikdienste für die heimische Industrie stärken«, so Wedig.

Doppelspitze führt HGK Shipping

HGK vollzieht Imperial-Übernahme, neues Logo

Die neue Einheit wird innerhalb der HGK-Gruppe unter dem Namen »HGK Shipping GmbH« etabliert. Geführt wird sie vom bisherigen Management der »Shipping Group« mit Steffen Bauer (r.) und Walter Steinig als Geschäftsführer.

»Dieser Schritt bedeutet Sicherheit für die Planungen vieler unserer Kunden und ihre Produktionsbetriebe im Raum Köln und entlang des Rheins. Integriert in die HGK Gruppe können wir unsere Angebote zukünftig noch besser darauf abstimmen«, sagt Bauer.

Mit der Akquisition der HGK Shipping rundet die HGK-Gruppe nach eigenen Angaben ihr Portfolio für trimodale Güterverkehre ab. Wie kaum ein anderes Unternehmen könne man künftig für die großen Industrien entlang der Rheinschiene nachhaltig, effizient und vor allem zuverlässig Transport- und Logistikdienstleistungen sicherstellen.

»Unser Ziel ist, die logistischen Angebote unserer Unternehmensbereiche auf Schiene und Wasserstraße auszubauen und noch enger zu verzahnen. Wir übernehmen nicht nur eines der größten Binnenschifffahrtsunternehmen in Europa, sondern auch das Know-how für wachsende Märkte, die für die Industrie in unserer Region von großer Bedeutung sind, beispielsweise im Gas- und Chemiesegment«, sagt Wedig.

Im Stadtwerke Köln Konzern (SWK) steuert die HGK als Holding ein operatives Beteiligungsportfolio für Logistik- und Güterverkehrsleistungen. Zur HGK-Gruppe gehören unter anderem die 100-Prozent-Töchter neska und HTAG sowie die 50-Prozent-Beteiligung RheinCargo.

Insgesamt stoßen etwa 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur HGK-Gruppe hinzu, in der nun mehr als 2.500 Personen beschäftigt sind.

Neues Logo symbolisiert Trimodalität

Die Integration der HGK Shipping GmbH nimmt die HGK zum Anlass, den Markenauftritt der Unternehmensgruppe neu zu positionieren. Künftig tritt das Unternehmen unter der Bezeichnung »HGK Integrated Logistic Group« auf und erhält ein neues Logo. Drei leuchtend rote Balken stehen für die kombinierten Leistungen der Gruppe auf den Verkehrsträgern Schiene, Wasserstraße und Straße.

»Wir visualisieren damit auch anschaulich unseren Transformationsprozess und das enorme Potenzial, das für unsere Kunden unter dem Dach der HGK-Gruppe integriert ist. Die Unterzeile in englischer Sprache reflektiert die Sprache unserer Kunden und Geschäftspartner – die Industrie denkt und handelt international,« erklärt Wedig.

Vom Container zur Papierrolle, vom Mineralölzug zum Chemietankschiff, von der Eisenbahnwartung zur Immobilienentwicklung und Lagermiete – das alles finden die Kunden in Zukunft unter dem Dach der HGK Integrated Logistics Group mit den Geschäftsbereichen HGK Logistics and Intermodal, HGK Shipping, HGK Rail Operations, HGK Infrastructure and Maintenance und HGK Real Estate.

»Wir werden uns mit Augenmaß und Bedacht verändern«, kündigt der HGK-Vorstandsvorsitzende an. Deshalb gehe der Impuls zunächst von der Dachmarke aus. Schritt für Schritt würden dann die beteiligten Tochterunternehmen in den Prozess einbezogen. »Den Auftakt macht die neue HGK Shipping.«

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