Dortmund, Maas
© Hafen Dortmund
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Hoher Besuch im Hafen Dortmund und gute Nachrichten: Bundesaußenminister Heiko Maas hat zugesagt, sich für den Bau einer zweiten Schleuse in Henrichenburg einzusetzen.

Der Bundesaußenminister hatte dem Dortmunder Hafen einen Besuch abgestattet und dabei auch an der Gesprächsrunde »Maas meets Wirtschaft« teilgenommen. Der SPD-Politiker war von der stellvertretenden wirtschafts- und energiepolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Poschmann, eingeladen worden.

Er zeigte sich von der Bedeutung des Hafens als Logistikdrehscheibe mit 161 ansässigen Unternehmen und 5.000 Arbeitsplätzen beeindruckt. Zuvor hatte der Bundesminister das über den Kanal mit allen wichtigen nationalen und internationalen See- und Binnenhäfen verbundene Container-Terminal besucht.

Thomas Grüner, Chef der Lackmanufaktur Kaddi Lack, war es, der in der Gesprächsrunde auf die Abhängigkeit des Dortmunder Hafens von der vom Bund betriebenen Schleuse Henrichenburg hinwies. Der größte Kanalhafen Europas hänge »am Tropf nur einer Schleuse«. Wegen wiederholter Instandsetzungsarbeiten war der Hafen längere Zeit nur über Lkw und Schiene erreichbar war, was für erhebliche Mehrkosten für die vom Schiffsgüterumschlag abhängigen Unternehmen sorgte. »Das nehme ich mit«, versprach Maas.

In der Vergangenheit waren Pläne für den Bau einer zweiten Schleuse gescheitert. »Wir behalten das Thema aber auf unserer Agenda«, so auch Poschmann, »manchmal braucht es eben zwei Versuche.«

Hafenchef Uwe Büscher zeigte sich mit dem Besuch des Bundesaußenministers im Dortmunder Hafen sehr zufrieden: »Wir freuen uns, dass die Bundesregierung den Dortmunder Hafen als bedeutsames Industriegebiet und internationale Logistikdrehscheibe im Blick hat. Das ist eine tolle Wertschätzung gegenüber den Unternehmen und ihren Beschäftigten.«