Schweizer Häfen wollen sich digitalisieren

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HPC Hamburg Port Consulting soll für die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) eine Digitalisierungsstrategie entwickeln. Daten und Anlagen sollen besser verknüpft werden

Die Weiterentwicklung der trimodalen Verkehrsdrehscheibe in Basel mit Schiff, Bahn und Lkw gehört zu den zentralen Aufgaben der SRH. Eine enge Zusammenarbeit mit den Oberrheinhäfen aus Frankreich und Deutschland, die insbesondere über den Ausbau der digitalen Hafeninfrastruktur gefördert werden soll, steht dabei im Fokus.

HPC wurde beauftragt, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, die auf eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit der Binnenschifffahrt und der Schweizerischen Rheinhäfen abzielt. Eckpfeiler sind den Angaben zufolge die Datenströme von Gütern, Prozessen und Verkehrsmodi, die Automatisierung des Hafenequipments sowie der digitale Zugang zu Produkten und Services.

»Durch die Bereitstellung digitaler Hafeninfrastrukturen wollen wir unsere Rolle als Dienstleister für die gesamte Hafengemeinschaft zukunftsorientiert gestalten«, sagt Martin Nusser, stellvertretender Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen. Mit der erfolgreichen Einführung des RheinPorts Information System (RPIS), dem ersten Port Community System für Binnenhäfen weltweit, sei bereits ein entscheidender Grundstein gelegt worden.

»Mit Digitalisierungsstrategien können Unternehmen ihre Dienstleistungen nutzergerecht gestalten sowie Prozesse effizient vernetzen und damit sowohl Effektivitätspotenzial heben als auch neue Geschäftsfelder erschließen«, sagt Jennifer Sommer, Leiterin IT Consulting bei HPC.

Die SRH sind eine Verkehrsdrehscheibe am Verkehrskorridor zwischen Nordsee und Mittelmeer mit einem jährlichen Warenumschlag von etwa 6Mio.t. Die Bahn hateine bedeutende Rolle, rund 60% der Schiffsgüter werden per Schiene weitertransportiert.

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