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Der Flurförderzeuge-Hersteller Hyster führt eine neue Staplerserie mit integrierten Lithium-Ionen-Batterien und einer Tragfähigkeit zwischen 7 und 9 t ein

Die neue Serie hat die Bezeichnung J7.0-9.0XNL. Deren Lithium-Ionen-Hochspannungsbatterien ließen sich bei entsprechender Infrastruktur in nur 80 Minuten voll aufladen, so Hyster. Dies ermögliche eine schnelle Zwischenladung in den regulären Arbeitspausen, sodass kein Batteriewechsel mehr erforderlich sei. Die integrierte Lithium-Ionen-Batterie sei wartungsfrei und soll bis zu dreimal so lange halten wie eine Bleisäurebatterie.

Die Elektrostapler würden sich insbesondere für Unternehmen der Papier-, Baustoff-, Holz- und Metallindustrie sowie andere Branchen der Schwerindustrie eignen, heißt es. Sie hätten den kleinsten Wenderadius ihrer Klasse, eine hohe Beschleunigung und ein noch besseres Ansprechverhalten, so der Hersteller.

»Mit der neuen Staplerserie bietet Hyster nun eine echte Alternative zu Staplern mit Verbrennungsmotor«, sagt Phil Ireland, Programmleiter Counterbalance Solutions bei Hyster. Dank der Kombination von Lithium-Ionen-Batterie, Hochspannungselektroantrieb und mehrphasigem Dauermagnetmotor seien die Stapler in Bezug auf Produktivität, Bedienung und Autonomie vergleichbar mit Verbrennern. Darüber hinaus seien sie emissionsfrei und geräuscharm und überzeugten durch niedrige Gesamtbetriebskosten.

Vier Modelle werden eingeführt

Insgesamt bringt Hyster vier neue Modelle (zwei Kompakt- und zwei Standardausführungen) auf den Markt. Die Beschleunigung auf den ersten 15 m sei hoch, insgesamt liegen die Höchstgeschwindigkeiten bei bis zu 21 km/h (ohne Last) beziehungsweise 18 km/h (mit Last).

Um den Stapler besser für bestimmte Anwendungen anzupassen, sei es möglich, an den breiten Gabelträgern mit Hakenaufhängung verschiedenste Gabelzinken und Anbaugeräte anzubringen. Zudem seien viele weitere Optionen und Zusatzfunktionen verfügbar, so Hyster.

Mit dem Pacesetter VSM-Fahrzeugsystemmanager lassen sich alle Fahrzeugsysteme elektronisch steuern. Zudem verfügen die neuen Elektrostapler über ein CANbus-Kommunikationssystem, abgedichtete Anschlüsse und Hall-Effekt-Sensoren.

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