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Die Hansestadt Lübeck hat ein neues Feuerlöschboot in Auftrag gegeben. Den Zuschlag bekam Neckar-Bootsbau Ebert in Neckarsteinach. Der Neubau kostet rund 3,2Mio. €. Der Baubeginn ist nach Angaben von Werftchef Martin Ebert im ersten Quartal 2021 vorgesehen. Vieles ist über das Schiff zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt, wie Ebert gegenüber der „Binnenschifffahrt“ verkündete. Man sei noch in der Phase der Abstimmung.

Die beauftragte Werft kennt sich mit dem Bau von Feuerlöschbooten aus und konnte alle geforderten Kriterien der Lübecker Feuerwehr erfüllen, darunter unter anderem eine starke Pumpenleistung, um auf die bis zu 40m hohen Schiffe im Lübecker Hafen einwirken zu können.

Das fast 20m lange und 40km/h schnelle Feuerlöschboot verfügt über einen Wasserstrahlantrieb, um auch bei flacheren Wassertiefen (zum Beispiel im Uferbereich der Trave) einsetzbar zu sein. Ferner soll es durch eine neue Motorentechnik die strengsten Abgasnormen erfüllen.

Bis es zur Auftragserteilung kam, ist einige Zeit vergangen. Die ordnungspolitischen Sprecher der GroKo Frank Zahn und Jochen Mauritz freuen sich um so mehr, dass diese nun erfolgt ist: „Konzepte mussten geprüft werden, das Investitionsvolumen geordnet und Unterstützung bei den anderen politischen Entscheidungsträgern eingeworben werden. Letztendlich haben aber alle Beteiligten, Feuerwehr, Bürgermeister, Verwaltung und Politik an einem Strang zum Wohle der Feuerwehr zur See gezogen.“

Das vorhandene Feuerlöschboot „Senator Emil Peters“, das bereits seit 47 Jahren im Einsatz ist, soll nach der Indienststellung neuen Bootes außer Betrieb gehen. Der Liegeplatz in Schlutup wird dann an das neue Feuerlöschboot, im Zuständigkeitsbereich der Wache 4, übergeben.

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