Multi-Bulk-Terminal-Le-Havre
Foto: HAROPA
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Der Hafen von Le Havre hat Lorany Conseils die Konzession für den Bau und den Betrieb eines Massengut-Terminals erteilt.

Mit seiner Lage am Südufer des Canal Grande von Le Havre ist das Multi-Bulk-Terminal seit Mai 2019 ohne Nutzer. Die an Lorany vergebene 20-jährige Konzession bezieht sich auf zwei Ziele, die sich der Hafen für die Wertschöpfung aus Hafenimmobilien und Industrie gesetzt hat. So sollen möglichst schnell Lösungen für die Entwicklung und den Ausbau des Klinker-Umschlags vorgeschlagen werden. Außerdem will man wettbewerbsfähige Lösungen für andere Arten trockenen Schüttguts wie Getreide, Erz, Baumaterialien, Erde, Sediment und mehr.

Die Anlage auf der 14 ha großen Fläche soll bereits im Sommer 2021 ihre Tätigkeit aufnehmen können. Sie ist darauf ausgelegt, ab dem ersten Betriebsjahr über 400.000 t Güter zu verarbeiten und bis zum zehnten Jahr 1 Mio. t Umschlag im See- und Flussverkehr zu überschreiten.

Außerdem ist eine Anlage für die Annahme und das Recycling von Erden und Sedimenten geplant, die schließlich zu einem jährlichen See- und Flussverkehr von 270.000 t führen soll. Ein Projekt für Schlackenimporte ist ebenfalls in Arbeit, ebenso wie der Aufbau einer Betonproduktionsanlage, die ausschließlich auf recycelten Materialien basiert.

»Die Wiederaufnahme des Multi-Bulk-Betriebs ist das Ergebnis gemeinsamer und koordinierter Anstrengungen der verschiedenen Hafenkomplexe entlang der Seine-Achse«, erklärt Baptiste Maurand, CEO des Hafens von Le Havre, und fügt hinzu: »Unser koordiniertes Vorgehen mit den Häfen von Rouen und Paris zielt in der Tat auf den gemeinsamen Aufbau einer Achsenstrategie rund um das trockene Schüttgut ab, die nicht nur die Aktivitäten umfasst, die jetzt im Hafen entwickelt werden, sondern auch das Potenzial, das eine derartige industrielle Ressource darstellt.«

Das Multi-Bulk-Zentrum von Le Havre bietet eine Wassertiefe von mehr als 16 m, die die Abfertigung aller Schiffstypen ermöglicht, eine Flussanbindung an das Industriebecken der Seine-Achse, Anschluss an die nationalen Bahnlinien und direkten Zugang zum Schnellstraßennetz. Darüber hinaus grenzt das Terminal an ein verfügbares Grundstück im hinteren Teil der Anlage und bietet somit die Möglichkeit der Entwicklung industrieller Aktivitäten.

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