HEAT Nord
Die Neubauten haben eigene Krane an Deck und die Brücke vorn (© Spliethoff)
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Heat Nord aus Stäbelow bei Rostock hat sich im vergangenen Jahr unter anderem einen Großauftrag zur Ausrüstung von zwei neuen Offshore-Serviceschiffen gesichert, die das Unternehmen mit Kühlertechnologie ausstattet

Bei den Neubauten handelt sich um je 141 m lange Mehrzweck-Spezialschiffe für die Reederei Spliethoff, die derzeit auf der chinesischen Werft Mawei Shipyard gebaut werden. Jeder der beiden Frachter erhält 16 Seekastenkühler, die im Schiffsrumpf unterhalb der Wasserlinie eingebaut sind und dazu dienen, mit durchströmendem Meerwasser den Kühlwasserkreislauf der Schiffsmotoren auf einer optimalen Temperatur zu halten und Wärme abzuführen.

In den zurückliegenden Jahren rüstete Heat Nord unter anderem das weltweit erste mit Flüssiggas (LNG) betriebene Baggerschiff »Minerva« der belgischen Reederei DEME mit TAS-Technik aus. Auch auf Schiffen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), etwa der »Deneb«, sowie auf dem Errichterschiff »Innovation« für Offshore-Windkraftanlagen, bewährt sich die Kühlertechnologie. Für den derzeit auf der Hamburger Pella Sietas Werft in Endfertigung befindlichen 132 m langen Lade­raumsaugbagger der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) lieferte das Unternehmen zwölf Seekastenkühler.

In Stäbelow werden die Anlagen individuell für jedes Schiffsprojekt konstruiert und gefertigt. Ein weltweiter Service durch eigene Ingenieure wird angeboten. Künftig will sich Heat Nord stärker auf ein gesamtheitliches Energiemanagement im Schiffsbetrieb fokussieren.

HEAT, Spliethoff
Die Neubauten haben eigene Krane an Deck und die Brücke vorn (© Spliethoff)