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Wegen der erhöhten Sedimentation in der gesamten oberen Tideelbe, unter anderem bedingt durch die ungewöhnlich lange anhaltenden, niedrigen Oberwasserabflüsse, ist derzeit eine intensive Unterhaltung der neuen Begegnungsstrecke nötig.

Da ab Mitte April die Fintenlaichzeit beginnt, in der das Baggern zum Schutz des Fintenlaichs auszusetzen ist, wird deshalb wie in den vergangenen Jahren bis zum Beginn der Laichzeit in diesem Bereich wieder eine notwendige Unterhaltungskampagne durchgeführt. Der neu geschaffene Bereich der Begegnungsstrecke, die für die Verkehrsablaufsteuerung besonders wichtig ist, wird dabei erstmalig von WSV und HPA gemeinsam bewirtschaftet. Das Baggergut wird auf die bereits bestehende »Verbringstelle« des Bundes bei St. Margarethen umgelagert.

Das Vorgehen sei durch den Planfeststellungsbeschluss zur Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe abgedeckt und Teil eines flexiblen und adaptiven Sedimentmanagements, das durch eine Auswirkungsprognose ökologisch abgesichert sei, erklärt die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS). Die Auswirkungsprognose der Bundesanstalt für Gewässerkunde betrachtet die eventuellen Auswirkungen auf die Umwelt rund um die Verbringstelle.

»Die prognostizierte Sedimentzunahme in der Begegnungsstrecke wird von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und der Hamburg Port Authority (HPA) kontinuierlich beobachtet, um das Vorgehen jederzeit bedarfsorientiert anzupassen«, heißt es.

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