Osnabrück
Der Aufbau des ersten der beiden Portalkräne des neuen Containerterminals Osnabrück beginnt (© TBOS/Uwe Lewandowski)
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Nachdem Ende März die ersten Teile der neuen Portalkräne für den Containerterminal am Osnabrücker Hafen angeliefert wurden, hat jetzt dessen Aufbau begonnen.

Ein Spezialkran hat die einzelnen Trägerteile für die beiden jeweils ca. 50 m breiten und ca. 40 m hohen Portalkräne aufgerichtet. Der komplette, von den Stadtwerken Osnabrück und Dortmund realisierte Terminalbau soll im Sommer abgeschlossen sein.

Der Aufbau eines Portalkrans dauert knapp eine Woche. »Letztlich sind es wenige einzelne Arbeitsschritte, die es aber von der Präzision her in sich haben«, beschreibt Kristina Rummeld, Geschäftsführerin der Terminalbesitzgesellschaft Osnabrück (TBOS) den Aufbauvorgang. Zuerst werden die Kopfträger und Stützen auf die bereits auf die Kranbahnschienen gesetzten Fahrwerke montiert. »Dann folgt der spektakuläre Teil, indem die knapp 70 t schweren Hauptträger montiert werden – und das in luftiger Höhe«, so Rummeld weiter. Dabei sei es wichtig, dass es nicht zu windig ist. Bei zu starkem Wind müsste der Aufbau verschoben werden.

Aufbau

Nacheinander werden weitere Stützen, Riegel, das E-Haus, die sogenannte »Laufkatze« sowie der Kabinenträger montiert. Der Aufbau der beiden Portalkräne – der zweite Kran folgt ab dem 26. April – bildet den Höhepunkt der Bauarbeiten auf der insgesamt rund 9,5 ha großen ehemaligen Kasernenfläche am Hafen, so die Betreiber. Der Terminalbau war vor einem Jahr gestartet und soll im Sommer planmäßig abgeschlossen sein. Bis zu 150.000 Ladeeinheiten pro Jahr sollen über das neue Containerterminal von der Straße auf die Schiene umgeschlagen werden. 29 Mio. € investieren die TBOS-Gesellschafter in den Bau der Anlage. Das Bundesverkehrsministerium fördert den Bau mit 22 Mio. €.

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