Ein Containerfrachter auf der Maas in Höhe der Erasmusbrücke in Rotterdam. Foto: Swissterminal
Print Friendly, PDF & Email

Europas größter Seehafen Rotterdam hat im ersten Quartal 2021 mehr Waren umgeschlagen. Das Gütervolumen legte um 3% auf 115,8 Mio. t zu.

Die größten Mengensteigerungen waren beim Umschlag von Biomasse (+36,7%), Kohle (+25,2%) und Mineralölprodukten (+19,7%) zu verzeichnen.

Es wurden auch erheblich mehr Container umgeschlagen (+4,5% auf 3,7 Mio. TEU). Dass der in Tonnen ausgedrückte Umschlag leicht gesunken ist (-0,7%), erkläre sich vor allem mit der gestiegenen Anzahl von Leercontainern, teilte die Hafenbehörde mit.

Rückgänge gab es beim Umschlag von LNG (-26,8 %), Agrarmassengut (-8,6 %) und sonstigem flüssigem Massengut (-2,8 %).

Als größte aktuelle Herausforderung bezeichnet Hafenchef Allard Castelein «die logistische Abwicklung nach der Suezkanal-Blockierung». In der Wasserstraße in Ägypten, die das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet, hatte im März das festgefahrene Containerschiff «Ever Given» quergelegen und damit den globalen Seeverkehr blockiert. Mehrere hundert Schiffe mussten auf Durchfahrt warten und treffen dementsprechend verspätet in ihren Zielhäfen ein.

Teilen: