Aufgrund seines kleinen Wendekreises eignet sich der BC183 zum Rangieren von Wechselbrücken in zum Beispiel in Distributionszentren © Terberg
Aufgrund seines kleinen Wendekreises eignet sich der BC183 zum Rangieren von Wechselbrücken in zum Beispiel in Distributionszentren © Terberg
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Terberg Spezialfahrzeuge hat die Produktion für die ersten Vorführmodelle seines neuen Wechselbrückenumsetzer BC183 gestartet. Durch seine Eigenschaften eignet sich das Fahrzeug insbesondere für den Einsatz in Distributionszentren

Der neue Wechselbrückenumsetzer BC183, der im November erstmals an Kunden ausgeliefert werden soll, ist für die innerbetrieblichen Logistik konzipiert worden. Seine »robuste Bauweise, sein geringer Kraftstoffverbrauch und kleiner Wendekreis eignen sich hervorragend zum Rangieren von Wechselbrücken in Distributionszentren«, so der Hersteller Terberg. Der Hubrahmen verfügt über einen einstellbaren Anschlag, so dass alle gängigen Wechselbrückentypen transportiert werden könnten. Weiterhin biete der neue BC183 mehrere Optionen für die Verriegelung der Aufbauten am Fahrzeug. Die optional erhältliche Sattelplatte soll zudem den Transport aller marktüblichen Sattelauflieger ermöglichen.

Kabine neu gestaltet

Wie Terberg mitteilt, wurde die Kabine in Anlehnung an Terbergs Terminal Traktor YT193 komplett neu und »sehr geräumig« gestaltet, mit viel Gepäckraum und Ablagefächern im neuen Armaturenbrett. Um eine gute Sicht in alle Richtungen zu ermöglichen und störende Reflexionen zu verhindern, sind die großen Fenster leicht angewinkelt. Die Joystick-Bedienelemente sind neben dem Fahrersitz angeordnet, darüber können Hubrahmen, Sattelplatte und Getriebe gesteuert werden.

Die verbesserte pneumatische Kabinenfederung soll mehr Fahrkomfort und ein besseres Fahrverhalten bieten. »Die Entlastung der Wirbelsäule des Fahrers, eine ruhige Kabine und die automatische Niveauregulierung sind nur einige der Vorzüge«, heißt es seitens des Herstellers.

Einfachere Wartung

Terberg hat das Fahrzeug laut eigenen Angaben so konzipiert, dass Servicetechniker noch schneller und einfacher als bisher an die mechanischen und elektronischen Komponenten gelangen sollen. So könnte zum Beispiel das gesamte Armaturenbrett in wenigen Minuten aus- und wieder eingebaut werden. Ebenso seien Abdeckungen, Stoßstangen und Fenster bei Beschädigungen leicht austauschbar. Ein effizientes Design soll zudem den Zeit- und Kostenaufwand für Wartung und Reparatur reduzieren.

Updates »over the air«

Die neue Elektronikarchitektur basiert auf dem CAN-Bus und unterstützt zukünftige Updates »over the air«. Mit Terbergs Telematik Lösung Terberg Connect haben Anwender die Möglichkeit, Betriebsdaten von den Fahrzeugen zu sammeln, um ihr Flottenmanagement zu optimieren. Die Software meldet Fahrzeugposition, Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch und auch Fehler und Warnungen an den Flottenmanager. So lassen sich Terberg zufolge Fahrzeugbewegungen verfolgen und vorbeugende Wartungsmaßnahmen planen, um die Verfügbarkeit der Fahrzeuge zu maximieren.

 

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