Trailerport Alberhafen Dresden
© SBO
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Im Alberthafen Dresden ist der erste Trailer-Zug aus Curtici (Rumänien) angekommen. Seit Jahresanfang werden dort bereits täglich Sattelauflieger (Trailer) verladen.

Gestartet wurde das Angebot von der Sächsischen Häfen Oberelbe (SBO) mit Zügen nach Rostock und weiter Richtung Skandinavien. Nun kommt die Relation Dresden-Curtici hinzu. Betreiber der Trailer-Züge ist die in Österreich ansässige Spedition LKW Walter.

Im Alberthafen Dresden werden nun insgesamt neun Trailer-Züge pro Woche verladen: 7x Dresden-Rostock und 2x Dresden-Curtici. Damit sind die südlichen Regionen Schwedens und Dänemarks direkt an Sachsen, Tschechien und Rumänien angebunden. »Wir freuen uns, dass auch der Südosten Europas über Sachsen eine direkte Zugverbindung zur Balticregion erhält«, sagt SBO-Geschäftsführer Heiko Loroff.

Ende 2019 hatte die SBO im Rahmen des EU-Projektes »CorCap«, in dem auch der Freistaat Sachsen und die SBO mit ihrer tschechischen Tochtergesellschaft CSP als Projektpartner mitarbeiten, zusammen mit Rostock Ports Kontakt zum Unternehmen LKW Walter aufgenommen. Neben der bestehenden Infrastruktur investierte die SBO rund 500.000 € aus Eigenmitteln in die Bereiche IT, Abfertigung, Flächenbereitstellung und Umschlagtechnik. Ein wichtiger Faktor für die letztlich erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens war der Zugang zum tschechischen Markt über die Tochtergesellschaft CSP mit Ihren Häfen Decin und Lovosice, heißt es.

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